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Illustrirtes Lehrbuch der Welt- und Schweizergeschichte für Sekundar-, Real- und Bezirksschulen, sowie für die obere Stufe der allgemeinen Volksschule / Ulrich Ernst
Entstehung
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A. Das Altertum.

3500 y. Chr. 476 n. Chr.

I. Der Orient.

Es ist höchst merkwürdig, dass sich im Morgenland ein-zelne Völker schon vor vielen tausend Jahren zu einer über-raschenden Höhe der Gesittung emporgeschwungen haben. Imfruchtbaren Niltale lebten die fleissigen Agyter, deren mäch-tige Steinbauten heute noch unsere Bewunderung erregen. ImStromland des Euphrat und Tigris gründeten die Chaldäerund Assyrer die gewaltigen Städte Babylon und Ninive, diean Grösse dem heutigen London gleich kamen. Vom gebirgigenIran aus unterwarfen die kriegerischen Perser ganz Vorder-asien. Die reichen Phönizier vermittelten an den Küstendes Mittelmeeres den Handel und Verkehr der ganzen Welt.Südlich von ihnen wohnten in Palästina die glaubensstolzenJuden, die zuerst ein einziges, unsichtbares, göttliches Wesenverehrten. Alle diese Völker Asiens und Afrikas wurden indessenin Bildung und Gesittung bei weitem von den Griechen undRömern in Europa übertroffen.

Aufgaben:]

1. Warum haben die Menschen im Morgenland zuerst eine ge-wisse Höhe der Kultur erreicht?

2. Wodurch sind die alten Ägypter merkwürdig-?

3. Welche ihrer Bauwerke stehen heute noch?

4. Warum trieben die Phönizier Handel?

5. Wie betrieb man im Altertum den Handel? (als Tausch-handel.)

6. Wie die Schiffahrt? (als Küstenschiffahrt.)

7. Welche Vorteile bringt der Handel?

8. Mit welchem Volk der Gegenwart sind die Phönizier zu ver-gleichen?

9. Welche Bedeutung haben die Juden in der Weltgeschichte?