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Welt- und Schweizergeschichte im Zusammenhang : Lehrbuch für schweiz. Sekundar-, Real- und Bezirksschulen : mit einer Zeittafel und acht historischen Karten / Schelling ; neu bearb. v. Johannes Dierauer
Entstehung
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Dritter Abschnitt.

Die europäischen Kulturvölker.

Griechenlandund seineKolonien.

Tie Hellenenund ihreStämme.

Hertuiessage.

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Erste» Kapitel. Die Griechen.

§ 8 . Land und Kolk. Sagenzeit.

Das gebildetste Volk des Altertums waren die Griechen.Sie bewohnten den Peloponnes und Hellas, oder dasjetzige Griechenland, Morea und Livadien, die ägäischen unddie jonischen Inseln, sowie Thessalien. Allmählich breiteten siesich aber in einer großen Zahl von Pflanzstädten auch über diekleinasiatische, mazedonische, thrazische und afrika-nischeKüste, überSüditalien, ja selbst bis an die gallischenund spanischen Gestade (Massilia, Sagunt) aus. So wurdensie trotz der Kleinheit ihres engern Vaterlandes zum bedeu-tenden Volke. Sie gehörten wie die Perser, hellfarbigen Inder,Römer und Germayen, zum großen arischen Volksstamme.Die Ureinwohner hießen Pelasger, die späteren Hellenen;diese zerfielen in die drei Hauptstämme der Dorier, Jonierund Äolier.

Aus dem Anfang der griechischen Geschichte sind uns nurSagen überliefert. Die wichtigsten sind:

a) Die Sage von dem Nationalhelden Herakles oderHerkules und seinen zwölf Arbeiten. Diese stellen dar, wieer durch heldenmütige Kämpfe das griechische Gebiet von Un-geheuern und schädlichen Tieren säuberte, dadurch ein Wohl-täter des Landes wurde und die Unsterblichkeit errang.

d) Die Sage von Theseus, dem Gründer Athens,namentlich von seinen Kämpfen gegen Unholde und gegenden Minotaurus in dem Labyrinth auf Kreta.

Theseussage.