I.
Alte Geschichte.
1. Die Helden Griechenlands.
Was leisteten die tapfern Helden,von denen uns die Lieder melden,die zu der Götter Glanz und Ruhmerhob das blinde Heidentum?
„Sie reinigten von Ungeheuerndie Welt in kühnen Abenteuern,begegneten im Kampf dem Leu'nund rangen mit dem Minotauren,die armen Opfer zu befrei'n,und ließen sich das Blut nicht dauren."
Schille
s. Hektars Abschied.
Andromache.
Will sich Hektor ewig von mir wenden,wo Achill mit den unnahbar'« Händendem Patroklus schrecklich Opfer bringt?
Wer wird künftig deinen Kleinen lehrenSpeere werfen und die Götter ehren,wenn der finstre Orkus dich verschlingt?
Hektor.
Teures Weib, gebiete deinen Thränen!
Nach der Feldschlacht ist mein feurig Sehnen,diese Arme schützen Pergamus.
Kämpfend für den heil'gen Herd der Götterfall' ich, und des Vaterlandes Rettersteig' ich nieder zu dem styg'schen Fluß.
Andromache.
Nimmer lausch' ich deiner Waffen Schalle,müssig liegt dein Eisen in der Halle,
Priams großer Heldenstamm verdirbt.
Du wirst hingehn, wo kein Tag mehr scheinet,der Cocytus durch die Wüsten weinet,deine Liebe in dem Lethe stirbt.