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II.
Mittlere Geschichte.
43. Die Schlacht bei Zülpich.
1. Chlodewig, der Frankenkönig, sah in Zülpichs heißer Schlacht,daß die Alemannen siegten durch der Volkszahl Übermacht.
2. Plötzlich aus des Kampfs Gedränge hebt er sich auf stolzem Roß,und man sah ihn herrlich ragen vor den Edlen, vor dem Troß.
3. Beide Arme, beide Hände hält er hoch empor zum Schwur,ruft mit seiner Eisenstimme, daß es durch die Reihen fuhr:
4. „Gott der Christen, Gott am Kreuze, Gott, den mein Gemahl verehrt,so du bist ein Gott der Schlachten, der im Schrecken niederfährt,
8. hilf mir dieses Volk bezwingen, gieb den Sieg in meine Hand,daß der Frankenmacht erkennen muß des Rheins, des Neckars Strand.
6. Sieh', so will ich an dich glauben, Kirchen und Kapellen baunund die edlen Franken lehren, keinen Gott als dir vertraun."
7. Sprach es, und aus Wolken leuchtend brach der Sonne voller Strahl,frischer Mut belebt die Herzen, füllt des schwachen Häufleins Zahl.
8. Chlodwig selbst ergriff das Banner, trug es in der Feinde Reihn,und die Franken, siegesmutig, stürzten jauchzend hinterdrein.
9. Schreck ergriff der Feinde Rotten, feige wenden sie und fliehn,all' ihr Kriegsruhm ist erloschen, ihre Macht und Freiheit hin.
10. König Chlodwig ließ sich taufen, und sein edles Volk zugleich;und vor allen deutschen Stämmen mächtig ward der Franken Reich.
Simrock-
1. Wo ist dein Reich, o Gelimer,das große Vandalenreich?
Dein Heer, es irrt zerstreut umher:
Wo fliehst du hin so bleich?
Und als er zu den Maurusieren kam,die hatten nicht Brot, nicht Wein;wie man die Ähren vom Felde nahm,so mußten sie Speise sein.
Auf einem Berge wohnet er,da war an Wasser Not,auch nahete der Griechen Heerund drohte rings mit Tod.Und einen Boten fandst er hinzum Feind, als nah er kam,und bat um eine Laute ihn,um Brot und einen Schwamm.
44. Das Ende des Vandalcnreichs2 .