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Weltgeschichte für Sekundar-, Bezirks- und Realschulen in methodischer Anordnung / von Rudolf Luginbühl
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106 XXX. Die englische Revolution. l5ro»»vell. 161»1660.

wußte, die dieser bis dahin erstiegen hatte. Die Katholiken, die Kava-liere, die Presbyterianer, die Schotten und Iren haßten denKönigs-mörder." I») Eromwell wandte sich zuerst gegen die Iren; er über-wältigte sie und nahm ihre Städte ein. Jeder Ire, der die Waffen gegendas Parlament getragen, verlor ganz oder zum Teil sein Gut. Gleich-wohl gewann Irland durch die Unterwerfung; denn die Engländer undSchotten, die als Kolonisten herüberkamen, errichteten schöne und nützlicheBauten, legten regelmäßige Baumpslanzungcn, Hecken und Zäune an und

Cromwcll.

führten eine geordnete Rechtspflege ein. c) Karl II., Sohn Karls I., landetein Schottland und fand hier begeisterte Ausnahme. Allein die Schotten wurdenam 3. September 1650 überwunden. Eine schottische Stadt nach der andernfiel Eromwell in die Hände. Karl II. wandte sich nun unversehens nachSüden, da er hoffte, in England Unterstützung zu finden. Eromwell zog ihmnach, erreichte sein Heer und vernichtete es am 3. September 1651. Karl II.,aus dessen Kops ein hoher Preis gesetzt ward, floh, bald als Bauer,bald als Lakai verkleidet, sich bald in den Ästen einer Eiche, bald aufeinem Heuhaufen verbergend, und rettete sich. <I) Eromwell warnun der angestaunte Held Englands; gleichwohl blieb er einfach undhatte es nicht gem, wenn man von seinen Ruhmesthaten sprach. Aberauch nach außen wußte Eromwell der englischen Regierung Macht und