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Allgemeine Geschichte für Sekundar-, Real- und Mittelschulen / Wilhelm Oechsli
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mit war es zur Untertanenstadt Roms herabgesunken.Dieses aber ging als die ei*ste Macht der Welt, als die Ge-bieterin der westlichen Mittelmeerländer aus dem Riesen-kampfe hervor, in dem es dem Untergange so nahe ge-standen hatte. .

9. Hannibals Ende (183 v. Chr.). — Die Römerfühlten sich jedoch nicht sicher, so lange Hannibal lebte,und nicht ohne Grund. Die Karthager stellten ihn nachdem Priedensschluß an die Spitze ihrer Regierung, under bewährte sich als Staatsmann ebensosehr, wie als Feld-herr. Mit Besorgnis sah der römische Senat, wie raschsich die feindliche Stadt unter der Leitung des gefürch-teten Mannes erholte, und er beschloß, trotz der edel-mütigen Einsprache Scipios, Hannibals Auslieferung zuverlangen. Dieser ersparte seiner Vaterstadt die drohendeSchmach und floh zu König Antioclius von Syrien,um dort neue Pläne zur Vernichtung der immer gewaltigerum sich greifenden Römer zu schmieden. Diese hattennämlich unmittelbar nach dem zweiten punischen Kid egeangefangen, auch die Reiche im Osten zu bekriegen. Siehatten das Stammland Alexanders des Großen, Make-donien, in einer großen Schlacht besiegt und in ähn-licher Weise von sich abhängig gemacht, wie Karthago.Erbittert darüber, daß die Römer im hellenischen Ostenfesten Fuß zu fassen wagten, trat Antiochus von Syrien,der sich als der mächtigste unter den Nachfolgern Ale-xanders fühlte und sich von seinen Höflingen der Großenennen ließ, gegen sie unter die Waffen. Die unermeß-lichen Schätze und Heeresmassen, über welche dieser asia-tische Herrscher verfügte, hätten in der Hand eines Han-nibal den Römern gefährlich werden können. Allein der„große ‘ Antiochus glaubte alles ebenso gut oder nochbesser zu verstehen, als der heimatlose Flüchtling. Erhörte Hannibals Ratschläge an, um sie nicht zu befolgen,und gab ihm, statt ihn an die Spitze seiner Streitkräftezu stellen, nur untergeordnete Aufträge. So erlitt dennder König in Kleinasien trotz ungeheurer Übermacht