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diesem eine Reihe neuer Provinzen hinzu. Nicht mindergroßartig war seine friedliche Fürsorge für alle Teile desReiches. Noch heute führt eine von ihm erbaute gewal-tige Steinbrücke (bei Alcantara) über den Tajo in Spanien,und von einer noch viel großem sind die Reste an deruntern Donau zu sehen. In Italien errichtete er zahlreichewohltätige Anstalten zur Versorgung verwaister Kinderund besaß bei alledem noch Mittel genug, um die Haupt-
Trajans Brücke zn Alcantara in Spanien.
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stadt mit glänzenden Bauten und Denkmälern zu schmük-ken. Überall waltete Ordnung und Gerechtigkeit; selbstdie Freiheit schien wiedergekehrt. Unter ihm genoß man,wie der große Geschichtsschreiber T a c i t u s, TrajansZeitgenosse, sagt, das seltene Glück, denken zu dürfen,was man wollte, und sagen zu dürfen, was man dachte.
5. Blüte des Römerreichs (2. Juhrh. n. Chr.).— Zur Zeit seiner Blüte umfaßte das gewaltige Römer-reich das heutige Spanien und Portugal, Frankreich, Eng-land, Holland, Belgien, die Schweiz, die deutschen Rhein-und Donaulande, die größere Hälfte von Österreich-Un-garn, Italien, die Balkanhalbinsel mit Rumänien und