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Allgemeine Geschichte für Sekundar-, Real- und Mittelschulen / Wilhelm Oechsli
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138
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reichen Sieg, (1er sie zur Umkehr zwang. Frankreich wargerettet, aber in Spanien blieb der Islam Jahrhundertehindurch herrschend.

II. Das eigentliche >Iittolaltor.

§ 26. Karl der Große.

1. Pippin entthront die Merowinger (751n. Chr.). — Karl Martells Sohn, Pippin de r Klei n e,wie er wegen seines untersetzten Wuchses genannt wurde,war seinem Vater an Herrschergaben ähnlich und weitund breit als gewaltiger Krieger gefürchtet. Er beschloß,endlich dem Scheinkönigtum der Merowinger einEnde zu machen, und ließ zu diesem Zweck beim P a p s tin Rom anfragen, wer eigentlich König heißen solle, der,welcher trag und sorglos daheim sitze, oder der, welcherdie ganze Last des Regierens trage. Als die Antwort nachseinem Wunsche ausfiel, veranstaltete er eine große Ver-sammlung der Franken und wurde unter dem Jubel der

1 Menge als König auf den Schild gehoben. Der entthronteNachkomme Chlodwigs mußte als Mönch ins Klostergehen. Raid darauf kam der Papst selber nach Frank-reich und gab seinen Segen zu dem Geschehenen, indemer den neuen König in der Kirche zu St. Denis bei Parismit geweihtem öle salbte. Als Gegendienst verlangte ervon Pippin Hilfe gegen die Langobarden, die fort-während danach trachteten, Rom zu erobern, das demNamen nach dem oströmischen Kaiser gehörte, aber inWirklichkeit vom Papst regiert wurde. Mit Heeresinachterschien der Frankenkönig in Italien und entriß denLangobarden ein ansehnliches Gebiet in der Umgebungvon Rom, das er dem Papst schenkte. Das ist der Ursprungdes Kirchenstaates, der bis 1870 bestanden hat.

2. Karl der Große als Eroberer (768—814 n.Chr.). — Nach kräftiger, ruhmvoller Regierung starb