Proben aus der antiken Dichtung.
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Wo Riesenpinie, SilberpappelastDie Schatten freundlich einen für den Gast.Aus krummem Pfade hüpft die Quelle:Nur mühsam eilt sie von der Stelle.
Dorthin laß Weilt und Salben, RosenblustVoll Anmut bringen (leider kurze Lust),Solang's Umstand' und Alter leiden,
Bis einst die Drei den Faden schneiden.
Du mußt die Triften lasset:, den Palast,Den du gekauft am gelben Tiber hast:All' deine Schätze — es erwerbenDie hochgehäuften deine Erben,
's ist eins, ob man uradlig ist und reich,Ob aus des Volkes Hefe und zugleichBlutarm man unterm Himmel walle:Als Orkusopfer sinken alle.
An einen Ort hin das Geschick uns zwingt,
Ob früher, später: Einmal doch entspringtDas Los der Urne, uns befehlendDem schweren Kahn zu ew'gem Elend.
(Stowasser.)
II.
Horaz:
Als ich lieb und wert dir war,
Uitd kein andrer Mann teurer dir, im ArmDich, Weißnackige, hielt, fürwahr,
War der Perserschah gegen mich noch arm.
Lydia:
Als vor Chloe Lydia stand,
Für die andre du noch nicht warst entbrannt,Da war Lydia vielgenannt,
War Roms Jlia*) nicht so weit bekannt.
Horaz:
Nun regiert die Thrakerin?),
Süßer Weisen voll, Lautenschlags gewohnt:
Rhea Silvio.-) Chloe.