Gasteins Thermalquellen.
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ausschuss erbaut; sie hat 44 Pferdekräfte und treibt in24 Stunden durch eiserne, innen emaillirte Röhren 60165W. Cbf.- 18 999 hl Thermalwasser, theils bis zu einerHöhe von 100 m in das hinter der Villa Angerer gelegeneReservoir, teils zum zweiten Reservoir, welches ober demNaturdampfbade liegt.
Von dem ersten Reservoir aus werden die höher ge-legenen Häuser am linken Ufer der Ache, vom zweiten diemeisten Häuser des rechten Ufers mit Badewasser ver-sehen. Von der Hauptquelle bekommt auch Hof- Gasteinsein Thermalwasser durch eine 8,5 km lange, seit 1831bestehende Holzröhrenleitung, welche ein Gefälle von
137 m hat.
Ueber der Hauptquelle steht das sogenannte Natur-dampfbad, in welches der natürliche aber sehr schwache- Dampf( Dunst) des 39,25° R. warmen Thermalwassersmittels eines hölzernen Schlauches geleitet wird; damit istGelegenheit geboten, einzelne Körperteile diesem natürlichenDunste aussetzen zu können.
Die höchstgelegene Quelle ist die im Franz Josef-Stollen. Die Auffindung derselben, wie auch der Bau desStollens ist die Verwirklichung des Planes des verdienst-vollen Bergverwalters Reissacher, welcher im Jahre 1855in einer Tiefe von 20 Klaftern die Quelle entdeckte undden Bau des 66 m langen Stollen beendete. Diesem ent-quillt aus 3 Spaltöffnungen des Gneisses und an einerStelle des Gerölles das Thermalwasser, welches die Tem-peratur von 29,5-36,50 R. 36,87-42,62° C. hat und3086 Cbf. 974 hl allein nur für die Bäder des Bade-schlosses liefert. Die Lufttemperatur im Stollen beträgt32-350 R., somit ist bei dessen Besichtigung, welcheGäste Gasteins gern unternehmen, Vorsicht am Platze. ZuErkältungen und Congestionen geneigte oder ältere Leutesollten sich dem schroffen Temperaturunterschiede, welcher
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