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Darstellung der Untersuchungen und Maassregeln, welche in den Jahren 1835 bis 1838, durch die Einheit des Preussischen Längenmaasses veranlasst worden sind / von F. W. Bessel
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8
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8 Einleitung.

wäre, als -unabhängig yon jeder Auilegungsart, nicht welche man wählen kann,sondern welche man zu wählen geneigt sein kann, angesehen werden. Legtman denselben Stab aber an den Punkten auf, an welchen sich die das Maafsbestimmenden Striche befinden, so verkürzt sich dieses um 0^006482; dieseVerkürzung nimmt ab, so wie man die Unterlagen yon den Enden entferntund verschwindet gänzlich, wenn man sie um 0,2113 der Länge des Stabesdavon entfernt hat; sie verwandelt sich in eine Verlängerung, wenn man dieUnterlagen der Mitte der Stabes noch mehr nähert. Man kann auch für je-den Stab und jedes auf seiner Oberfläche verzeichnete Maafs, die Lage derUnterstützungspunkte so wählen, dafs das Maafs eben so grofs erscheint, alses erscheinen würde, wenn der Stab an allen Punkten, auf einer Ebeneruhete. Die von Herrn Baily gewählte Auflegung der röhrenförmigenScale der Astronomischen Gesellschaft in London, auf 0,25 ihrer Länge vonden Endpunkten entfernte Lager, verlängert die in ihrer Mitte verzeichneten3 Englischen Fufs, um 0^001952; welche Verlängerung bei einer Entfer-nung der Lager von den Enden der Röhre, von 0,2230 der Länge, gänzlichverschwunden sein würde. Obgleich es am natürlichsten ist, für die Längeeines, auf der Oberfläche eines Stabes verzeichneten Maafses, die Entfernunganzunehmen, welche die dasselbe erklärenden Punkte in dem geraden Zu-stande des Stabes besitzen, so wird doch auch durch jede bestimmte An-gabe der Auflegungsart der Zweifel über seine beabsichtigte Länge vermie-den, so wie er, in dem Falle der eben erwähnten Scale, hierduich vermiedenworden ist. Für das Original des Preufsischen Längenmaafses fehlt, wie ichoben schon bemerkt habe, diese Bestimmung, und die jetzt mitgetheilteZahlenangabe seiner Veränderungen zeigt, dafs der hieraus entstehende Zwei-fel nicht als unei'heblich angesehen werden kann, indem Anwendungen Vor-kommen, in welchen ein oder zwei Tausendtel einer Linie nicht willkührlichbleiben sollen. Ich bemerke noch, dafs die Sagitte der Krümmung des Ori-ginals des Preufsischen Längenmaafses, bei seiner Auflegung an den End-punkten, nur 0^168 beträgt. Eine Fläche, welche man zu seiner Unterlagewählen mögte, müfste also sehr genau eben sein, wenn man die aus derKrümmung hervorgehende Unsicherheit des Maafses, dadurch in sehr engeGrenzen einschliefsen wollte; auch müfste noch bestimmt ausgesprochensein, ob die, selbst bei der Auflegung des Stabes auf eine ebene Fläche, viel-leicht noch stattfindende Krümmung seiner Mittellinie, oder seiner das Maafs