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Darstellung der Untersuchungen und Maassregeln, welche in den Jahren 1835 bis 1838, durch die Einheit des Preussischen Längenmaasses veranlasst worden sind / von F. W. Bessel
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Abschnitt 2.

Über die im J. 1835 von mir gemachten Vergleichungen dieser dreiExemplare der Toise untereinander habe ich, nachdem das Verfahren, imAllgemeinen, im l en §. erläutert worden ist, nur noch Einzelnheiten anzu-führen. Man kann die Wasserwagen der Fühlhebel der Mikrometer desApparats, durch Drehung der Mikrometerschrauben, entweder zum völligenEinspielen bringen, oder sich mit der näherungsweisen Hervorbringung die-ses Zustandes begnügen und das, was daran fehlt, durch die Ablesung derScalen der Wasserwagen erkennen. Die stattfindende äufserste Beweglich-keit der Wasserwagen macht es aber zeitraubend, sie durch die Mikrometer-schrauben zum Einspielen zu bringen, denn die Drehung der Schraube desersten Mikrometers bewegt die Blase der Wasserwage desselben um 8,6Theile ihrer Scale; bei dem zweiten Mikrometer beträgt diese Bewegung7,5 Theile; der Zeitverlust ist desto gröfser, da bei allen Mikrometer-schrauben vermieden werden mufs, sie rückwärts zu drehen. Durch dasnäherungsweise Einstellen der Mikrometer und durch die Ablesung ihrerWasserwagen wird aber dieser Zeitverlust vermieden, auch an Genauigkeitgewonnen, indem man, durch ihre Einstellung auf einen Strich der Schrau-bentrommeln, oder auf die Mitte zwischen zwei Strichen, die Schätzung derkleineren Theile vermeidet. Diese Beobachtungsart habe ich daher ohneAusnahme, bei allem Folgenden angewandt. Wenn zwei der Toisen eineAnzahl Mal miteinander verglichen waren, wandte ich beide um und wieder-holte ihre Vergleichungen eben so oft in dieser Lage; die in beiden Lagengemachten Vergleichungen sind, in den folgenden Verzeichnissen derselben,durch o und u unterschieden. Über ihre Berechnungsart bemerke ich noch,dafs man die Angaben beider Mikrometer, a und ä, obgleich ihre Schrau-bengänge nicht gleiche Werthe besitzen, in eine verbesserte Summe a zu-sammenziehen kann; man hat nämlich, wenn m und m' Gänge der Schrau-ben einer Linie gleich sind, die, zwischen zwei miteinander zu verbinden-den Vergleichungen als unveränderlich anzunehmende Zahl

^ . a a

C Toise +-1-p,

wofür man

_ m+ ni f m

c =+-w - («-')