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§. 9. Beschreibung des Apparats.
welches zur Folge hat, dafs Theile des Apparats, welche an dem Anfängedieses Versuches damit in Berührung sind, sich bei seinem Fortgange davontrennen und nun der Strömung der Wärme, von dem mit einer beträcht-lichen Menge warmen Wassers gefüllten Troge, worin das Etalon sich be-findet, an den ihn tragenden Säulen, so wie auch an denen, auf welchender Messungsapparat befindlich ist, hinunter, nicht mehr vollständig wider-stehen, so dafs eine Erwärmung der Röhre und eine Verlängerung derselbenerfolgt. Diese zeigten die anfänglichen Versuche, und meine Bemühungen,sie durch häufiges Nachfüllen der erkältenden Substanz wegzuschaffen, warenfruchtlos. Durch die Anwendung von Wasser, statt dieser, gewinnt manaber die Überzeugung von der vollkommenen Berührung aller Theile durchdasselbe; auch wird dadurch sicher vermieden, dafs der Apparat selbst,seine Beschaffenheit durch Spannungen ändere, welche das auf und anseinen Theilen liegende Eis, und zwar in veränderlicher Art, ausüben kann.Dieses glaubte ich der Beschreibung des Apparats vorangehen lassen zu
müssen.
Auf Taf. IV Fig. 20 und 21 findet man eine perspectivische Abbil-dung und einen Durchschnitt desselben. Auf einem starken Brette sind diebeiden Stützen aa, sowohl der die Vorrichtungen zur Messung tragendenRöhre bb, als des Etalons cc selbst, befestigt; es sind Säulen von Messing,welche, wie die Zeichnungen deutlich machen, da wo die Röhre hindurch-geht, cylindrische Öffnungen von gröfserem Durchmesser, als der der Röhreist, besitzen. Über diesen Öffnungen setzen sich die Säulen fort und tragenan ihren oberen Enden Rollen, auf welchen das Etalon liegt. Die Säulensind innen hohl und ihre Wand hat die Dicke einer halben Linie; die biszu derselben Dicke ausgezogene Röhre ist da, wo sie durch die Säulen geht,von starken Ringen von Glockenmetall umgeben, tmd in einen von diesensind, in der Richtung des horizontalen Durchmessers, zwei conische Löchereingearbeitet, in welche die Spitzen zweier Schrauben eingreifen, deren eineman Fig. 20 sieht; um diese Spitzen kann die Röhre sich bewegen, in derÖffnung der anderen Säule wird sie durch eine Schraube unterstützt. DenEnden der Röhre näher als diese Säulen, ist sie wieder von cylindrischenRingen von Glockenmetall dd umgeben, welche, in lothrechter Richtung,kegelförmig durchbohrt sind, und in diesen Zapfenlöchern die Füfse zweieranderen Säulen ee aufnehmen, auf deren oberen Enden die zur Messung