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Darstellung der Untersuchungen und Maassregeln, welche in den Jahren 1835 bis 1838, durch die Einheit des Preussischen Längenmaasses veranlasst worden sind / von F. W. Bessel
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Abschnitt 5.

Anfangspunkt. 15,00069

Endpunkt. 19,90583

Zwischenraum. j 90514

19*90608

24,81609

R

15,00031

19,90154

R

19,90034

24,80547

4,91001

4,90123

4,90513

Man erhält daraus den Werth einer Drehung der Schrauben, in Pariser Li-nien ausgedrückt, an zwei verschiedenen Stellen derselben,

Mikrometer Ir i

für 17,4532 = 0,122376722,3611 = 0,1222553

Mikrometer II

L

für 17,4509 = 0,122476822,3529 = 0,1223770

und hieraus ferner die Reduction einer beobachteten und durch die perio-dische Formel verbesserten Angabe d der Mikrometer auf 20 ii , unter derAnnahme der Gleichförmigkeit der Veränderung des Werthes der Schrau-bendrehungen,

für das Mikrometer I = 0^1223137 (d 20) 0^00001237 (d 20) 2 H = 0,1224249 (d20) 0,00001018 (d20) z

Eine Tafel, welche die Werthe dieser Reductionen, mit dem Argumente derunmittelbaren Angabe der Mikrometer ergiebt, findet man in der Beilage II.

Ich mufs noch zeigen, wie ich die Länge des hier und im 10 ,en §. an-gewandten Zolles bestimmt habe. Da die fünffache Länge eines jeden derAnschiebe-Cylinder nahe ein Pariser Fufs und die Länge der halben Summebeider, durch ihre Vergleichung mit der Toise, sehr genau bekannt ist, sokonnte die Länge des Zolles gefunden werden, indem man ihr Zwölffachesmit ~(A + B) verglich. Um diese Vergleichung zu machen, stellte ichzuerst das Cylinder - Mikroskop in der Bahn des Apparats auf, beobachteteseine Stellung durch eins der Mikrometer und legte den Zoll so neben dasLager der Toise, dafs sein Anfangsstrich dem Zeiger des Mikroskops ent-sprach : dann verschob ich dieses um die ganze Länge des Zolles, dann denZoll, dann wieder das Mikroskop u. s.w., bis das letztere um 12 Z vor-gerückt war. \on der dem Mikrometer zugewandten Endfläche des Mi-kroskop -Cylinders an, legte ich darauf die Anschiebe-Cylinder fünfmalaneinander und beobachtete, mit dem Mikrometer, den Punkt wo der zu-letzt aufgelegte sich befand. Der Unterschied dieser Mikrometerangabe vonder anfänglichen, ergab die Vergleichung von 12 Z mit den Anschiebe-Cylindern. Auf diese Art habe ich gefunden: