Von unterschiedenen Methodt tt esc.
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kan, so muß er innerhalb wenig5. A Nothwendigkeit der Lebens-Mit-uÄ^igel leiden, und endlich von seinen^abstehen. Es sind auch diesetotot v °k nts nützlich, Volck in die Plä-«Mn, welche mit einer Belage-da^whet werden, um zu verhindern,«...glicht invastiret werden. Endlich
auch bemühen seinen Feind,si 0n J aus demLande zu locken,eineviver-
: heit m Betrachtung ziehen. Es ist umj dieGelegenheit eineschlüpftige Sache, dieeinen gar bald entgehet, last man sie ein-mahl aus den Handen, so macht sie sichunsichtbar, und läst sich nachgehends nichtsobald wieder finden. Will man seinVorhaben zu einen glücklichen Ende brin-gen , so muß man alles richtig ab und ein-theilen, und die Ordnung die Oberhandbehalten lassen. Was vor Nutzen, wennman die Gelegenheit recht in wahrgenom-men, und hingegen vor Schaden erfolget,wenn man dieselbe verabsäumet, bezeugetdie alteu.neueErfahrung. Giebetiemandfieißigacht, worinnen der Feind versetz-
Ü? ^adjen, es sey daß man ihn überglühen einen fremden Krieg erreget,
Ä man des Feindes UnterthanentzliMisch und rebellisch macht, und denDhÄtt innerlichen Kriegen anfüllet,f, J m man endlich die Convention ser- ; let, undman gehet mit seiner Mannschafft^lgeuen Landes sdsnöonire, nur daß s aufihn frisch loß, so kan man alsdenn ihnKrieg in des Feindes Land spie-h^ "nd die Pferd an seinem Zaum an-^ möge.
lechs'und zwantzigste Lapttel.
Von
verschiedenen Methoden
'lllien Feind auf allerhand Weise
Schaden zuzufügen.
Be Geschwindigkeit verrichtet garJ ojsters in Kürtze soviel und noch4* Mehr,als die starcksteMannschafftEMerkeit. Es pflegte dannenherodik^^lsrvon sich selbst zu sagen, daß erHeci» Hülffe und Beförderung sei-lentjf?? ver seinigen Wohlstandes noch al-schyM durch die Geschwindigkeit undW* ^xecution seines Vorhabens er-vie^'Mie denn auch seine Redens-Art,gebrauch gehabt, daher kommt.? mr* vici >- 3^ bin kommen, habeÄ ct und so gleich auch übenwun-Me M dieser Caesar hat auch durch^erw?Krtigkeit eine überaus grosse^ttehp^Teutschen erlegt, indem erih-^denHals kommen,als sie sichs; Tes^ian kan also eine unvermuthe-Mire,, Bindigkeit iw Kriege bey vielenrVhÄmit Vorkommen des Lagerwenn der Feind einen vortheil-yhlittV uußersehen,so wohl wegen der^ Ö a U(h vJr eö Landes und guter Fourage,!?Egen der 8eeuritTt seines Cam-^ undern Sachen, mit grossen^ hauchen.
den Operationen wieder denv man auch eine gute Gelegen-
gar offters einen braven Streich anbrin-gen.
tz. z. Hierbey muß man nicht allein die^ Umstände einer wohl gelegenen und sichchickenden Zeit, sondern auch den Mond,Sonnenschein, Staub, Nebel, Wmd undanderes dergleichen, wahrnehmen. DieSonne verblendet den streitenden dasGesicht, der wiederwärtige Wind ist denWaffen hinderlich, den Feind aber um0 viel desto mehr beförderlich, wie dennauch der vorwerts einherdringendeStaubdie Augen füllet, und ihm das Sehen be-nimmt. Es hat also ein General seineSchlacht-Ordnung also anzustellen, da-mit der Feind die Sonn gegen das Gesichtbekomme, wie auch den Wind, so ihm denStaub und Dampff entgegen treibt- Ermuß sich auch den Schnee und das Eißwohl zu Nutz machen: Es haben unter-schiedene zu der Zeit, da alles beschneyetgewesen,ihre Soldaten mitweißenHemb-dern bekleiden lassen, und nachgehende dieFeinde gantz unvermuthet überfallen. Kö-nig Catolns Gustavus ist zu Winterszeitin Dennemarck über den grossen Belt,alser gefrohren gewesen, mit seiner Armeegangen. Viel Vestungen sind zu Win-terszeit , wann ihre Wasser - Gruben ge-froren gewestn, und nicht geeiset, gantzunversehens erstiegen worden.
§. 4. Man muß niemahls aus Nach-läßigkeit denFeind sich stärcken und zu vol-len Kräfften kommen lassen, so man ihnsolches bey Zeiten verwehren kan,sondernmit allen Fleiß daran seyn, ihn so bald esnur möglich,vor und beyzukommen,sinke-mahl solches nicht Mein dem Feind schre-cket, sondern auch vielmahls den Sieg er-halt und davon bringt. Ist man nun ent-Kkz schlössen