riei-'X'.Die Generals und andern Offi-M Mfen sich nicht vor der Schlachtm Mchfte ausputzen, denn sie Wer-thes ^durch von dem Feinde destoj?ant, und es wird um so vielmehrHu?l en Leben und Habit getrachtet,denn einer Armee wegen Ab-Officiers nicht geringer Scha-m^Wefügt wird. Brßweilen tragtdaß meinem Camp de Batail-Wäldchen, Graben, Bach, rui-A^ianren, Häuser, Hügel oder der-üch befinden, welches ein klu-wohl wahrnehmen und zu-»daß er solche zu seiner Avan-Pß kei?Mch,einbekommen möge, und
^kchsspAeil dem andern solche Postendieib^lvill, so geschiehet es offt, haß
en darüber cerürt wird.
pflegen inAnmarsch zum?ftdjxN8roß Geschrey zu machen, wieEen Teutschen gethan, undlyg/Lhoch zu thun pflegen; Andere^^lq^Mleren gantz stille fort, einige ge-Aee hä^Schritt-vor Schritt, andere% MWen laufen zum Streit. Alle^'^en haben ihre Bedeutungen,
^Ü ^NljemgeN/ was vor und bey einer BataiUe in O bacht zunehmen. 289
chktt Bsr^uadrons und Bataillons ttlü•*
Itlstn t>te Artillerie stellen, wassKhÄ tCür P s de rescrve haben, wie man^ Pressen schwencken und öfnen, undin Sicherheit bringen soll,6e-don der Einrichtung eines klugenaus der Gelegenheit des Lan-kü» aus der Einrichtung und demElvenc des Feindes.
Vor der Bataiile müssen alle Of-ihren Compagnien eine Mufte-^ and lleveüe vornehmen über die Ge-ll, Assolche examiniert, ob ihre WaffenE^n Stande, ob ein ieder mit Pul-skh^ageln, Lunte oder Feuersteinen ver-Es darff ein General auch nichtvejjA daß ein hertzhaffter Soldat voniiii^ ^onppen allem ausrücke, und sichnilfÄtn andern vom Feinde, welcherfc” wr seiner Armee herum draviet,lt?e ^ dergleichen Combats zu%?J; sttl 8 cn ' und satt man hiedurchvortrefliche Leute verlieren ,
On Jrätt einer andern importantett Acti-ve ^sser hätten können employietm.
und sind gegründet auf unterschiedliche
lemperameme der dlationkN. Es ist a-ber am besten, langsamen Fusses zuröata-ille zugehen, weil solchem beffrerOrd-nung und geschlossen bleiben, auch dabeygleichsam ausruhen, und Odem schöpfenkönnen, als die anderrt, so allzusehr eilen.Ist man nun beyderseits mit den Armeenzusammen gerückt, daß man einander mitStücken erreichen kan,so müssen sich solcheAnfangs tapfer hören lassen, in welchenAugenblick die Schlacht ihren Fortganggewinnt, und geschiehet durch das stetigeeanonirnt, zumahl bey der Kavallerie, wor-nach man gemeiniglich gerne zusthießenpflegt, grosser Schade und Unordnungwegen der Pferde: Indessen avanciert dieFlügel auf einander, und wenn sie etwandreißig oder mehr Schritte von einandersind, geben sie Laien, fchwencken sich, undchargiert so lange, biß einer dem andertrtrenne und in die Flucht sthlage, daraufdenn hernach das Corps de Bataiile auch anund zusammenrückt, und hernach sein be-stes thut.
§.iy. Der Feld »Herr muß sich zu sol-cher Zeit mit seinen auserlesensten Troup-pen und Volunrairen an einem gewissenOrt finden lassen, von dem er bald über-all hin selbst kommen könne, und demje-nigen mit Rath und That an die Handgehn, die in Scharmützel seiner klugenund tapfern Assistenz vonnöthen haben.Er muß seiner Person wohl wahrneh-men , und sie vornemlich in Anfang undFortgange der Bataiile nicht zu sehr ha-zarllien,weil seine Gefangenschafft, odereine Wunde, die ihn zwinget, aus der Ba-tiste zu gehen, seinen Soldaten leichtlichdie Comrage benehmen kan, mtd verur-sachen , daß der indetn erlabte Vor-theil wieder verlohren gehe, zu geschwer«gen, daß ein General bey dem Ausgan-ge der Bataiile am allernöthigsten isi,al§sonsten, und ist demnach höchstnützlichviel gute Chefs zu haben, so einanderludoräinit sind,Massen es unmöglich, dassein Haupt allein, ungeachtet er seineHelfer und General-Adjutanten hat, die erin verschicken gebrauchen kan, allenthal-ben zu gegen seyn könne. Da nun auf ei-nem guten Oberhaupt das meiste beru-het , so muß man heimlich gewisse Per-sohnen aussuchen, die einig und al-lein auf lden feindlichen General passen,Nn ^ daß