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Von ettllgen zwel.elya.a e^ »urtilnu-e« fallen K .
lammen. Nachdem aber solche Fe-%cih? en Obsten Fuß in dem drsseitigenteutschen Lande macht, so ist^ick^^^^en,daß der König in Franck-soi^ffe Begierde müsse gehabt haben,kß^Mber in seine Hände zu bekommen,tr fo(rt auch leider damit gelungen, daß^ M nach einer i/tagigen Belagerungdie?, rc! bekommen, da man doch auftz^Pferkeit derer darinnen liegendenfk)I^ alen Itn&Commendanten des Gra-cie M Areo, und Marsigli, ingleichen auf8toss?p?te und zahlreiche Guam 5on sichM^^aung gemacht, es würde solche»iqs^tung vergeblich seyn,oder zum we-langer angehalten haben, als esMch geschehen.
7 Ousrmfsr», wenn sie das ihrigeÄlik ? .aut, ist zu entschuldigen, wann einVermuthen, und ohne redlichedon den Commandanten überge-dik M.und die Ursache läufft billig überh^o^mendancen hinaus, weil diese alsdtia^rden Cörper regieren,. und die ü-Glieder nicht entgelten können,
^ Haupt irret und unrecht thut«ih^.'Iben zur Entschuldigung für, essie hz^u Entsatz zu hoffen gewesen, undu allberms tapfere Gegenwehr<!)kk ? 3khabt. Eine jede von diesen Urs^
ViX iöre gewisse Maaß; Denn es!We Con imendant, wenn es aufdas au->!fkj^uimen, und kein Entsatz zu hoffen
fy/ear v CCor<i mit Fug und Recht tref-ki^^ntld uuch gewisse Termini,wie weit
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Vn?? 511 ^ sich zu wehren schuldigkrfy^allch, so n)ie es die Krieges-Manie§ohne daß er gezwungen könneM unvernünfftlger Weise mitbiß auf den letzten Bluts-A AM wehren, und eher sich mit al-En niederhauen zu lassen, als^begeben; Denn dieses ist nur beyaad Barbaren,nicht aber bey rai-Krieges-Manier consideri-M ^ölckern in Gebrauch. Jedoch^eckAes beyderseits nicht zum blossen>v^lantel seiner lacsiere von einen^x^men angeführt werden, son-? sen^ache muß würcklich also beschaf^ch^a, dgß er aufs auserste kommen,Jfn ^ttih lhm also nahe sey, daß er ei-
auszuhalten sich nicht capa-^kka,^ Ausser diesen fallt er in schwe-ll ^eteM^ktung, wenn er einen Ort ü-^l'vb m ' ader ihn zur Unzeit über-^ gleich wahr ist, daß er in der
Thac kernen Entsatz zu hoffen gehabt,denner hat seine Wicht nicht auf den Entsatz,sondern auftapfere Gegenwehr abgeleget,dergestalt, daß zu tapferer Oekendirungeines festen und wohl versehenen Ortesallein dle geschwohrne Treue und geleiste-te Pflicht,nicht aber der zu hoffende, odernichtzu hoffende Entsatz die principal un&antreibende Ursache seyn muß, so daß einCornmendam ohn einigen Respect sein De-von zwar, so lange ihn Möglich, thun undden Ort halten, ja wenn er auch gewisseHoffnung des Entsatzes habe, ferne Defen-sion über die sonst ordentliche Zeit conti-nuiren müsse, wie man sonderlich dessenein Exempel ander in Jahr Mz. belager-ten StadtWien hatte, da der Commen-dant, als es mit dem Orte allbereits aufdas äuserste kommen, und der Feind schonauf der Mauer war, doch über die sonstschuldige Resittence aus einer exuberanrenTapferkeit den Entsatz, den er vor Augensahe, noch abwartete, auch die Stadt er-hielt, und glücklich entsetzt wurde.
Geschicktes nun,daß einEntsatz kommtso ists gut; geschichts aber, daß er aus-bleibt, oder keine Hofnung dazu ist,so mußi er doch nach Erheischung seiner Pflichthandeln, und sich so lange als es sich ge-bühret,oder ihn möglich ist,defendiren,undsich den Feind weder durch DrohungenyochSchmeicheley,vielweniger ansFurchtder Gefahr des Lebens zu etwas unrecht-( mäßigen bewegen lassen; Denn darauf| stehet die Lebens-Strafe, wenn man ei-! nen Ort, der einen zu bewahren anver-traut worden, überzieht,und wird vereinCrirnen ksae Majestatis gehalten in I. Z. ff.ad leg. jul Majestät. ttfslHH nemlich ohnt^rechtmäßige Ursachen , oder dolofe ge-schicht. Daher auch die Krieges-ArneMinsgemein die Lebens-Strafe emen solchen^ Verbrecher zuerkennen, wie denn in Hol-j ländischen Krieges-Recht Artic. liii. ent-I halten, daß niemand einen Ort, der ihmanbefohlen ist zu bewahren, aufgeben,oder denFeind überliefern soll, beyLebens-Strafe. daher auch solche gemeiniglich er-folget, daß die Commendancen es Mit dkMLeben büssen müssen.
Ein Exempel aus vorigen FrantzöischenNiederländischen Kriege giebt der Gene-ral-Major Ellenberg, als er Dixmuden oh-ne Noth an dieFrantzosen Übergabe. Wasder Commendanc in Heydelberg, der vonHeyersdorf,r 69 ;,vör einen schmählichenRecornpens empfimge, ist noch in frischen
Gedacht-
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