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Der vollkommene teutsche Soldat, welcher die gantze Kriegs-Wissenschafft, insonderheit was bey der Infanterie vorkommt, ordentlich und deutlich vorträgt, und in sechs besondern Theilen die einem Soldaten nöthige Vorbereitungs-Wissenschafften, Künste und Exercitia, die Chargen und Verrichtungen aller Kriegs-Bedienten, von dem Mousquetier an bis auf den General; ... nebst einem Anhange von gelehrten Soldaten, Adel und Ritter-Stande, von Duellen, Turnier- und Ritter-Spielen, auch Ritter-Orden ec... / von Hannsz Friedrich von Fleming
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615
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60. 1 N 9.10* 7 8 5

(as es. Lieher gehoͤren auch die Baterien,5 1 ide oder Lager des groben Ge-11% les, deren dreyerley ſind, als:

. S rlerzoneliſche, ſ auf ebenendand-ben verſtanden werden.g

0 fee werden, ſie ſind von un-

een wil, richten muß.

10 bie Seſenckte, oder Eingeſchnittene, thun1 5 da chüſſe unter der horizontal Linie.15 In denge u. Breite der aterien richtet ſich155 fan er Menge der Canonen, ſo darauf ge-et werden, ob ſolche lang oder kurtz.

er, ſhlentg⸗ Die Baterien, worauf ſechs Re-

1, dien Stuͤcke gepflantzet werden ſollen,

vor d dien der Breite ein 50. Schuh betra-11 0 ie Länge richtet ſich nach dem Ge-1 n ob ſolches lang oder kurtz. Iſt dieer- un one mit der Lafette 12. biß 15. Schuhbi cf ſo wird noch ein Raum vor das zu-ee itnpelen, auf 10. Schuh gegeben, da-ſche in man um das Stuͤck beſſer handthierenmit. PagDinter der Batterie wird noch ein5s den dern 2. biß 3. Ruthen lang genom-en- den Ser vor die Munition und I 0m, fi achen dienet. Auf dieſen Platzs. Schuh ins gevierdte, und halb ſound Wera, das Pulver darinnen zu al-Siehe No..

. ö, Die Anlage der Bruſtwehren,ben g ſeabungen, Berme, Graben und Sei-abe as dieſer baterien weifet der krofi

gn oli einer Horizontal- Batterie No. 15.* i ba einer eingegrabenen oder geſenck-e.

hies man aus der Tiefe faſſen, oder be-ien wil. Siehe No. 16.

3 4 nden Baterien gehoren auch unter-

, Ache de Gröſſen von Schantz⸗Körben,

de uu Bedeckung des Geſchützes die-5 8 derer ſind dreyerley Sorten.

e 1 15 dieSchuß ehren zu ſetzen pflegt, ſind 4* Nur ech, und 0 2 Schuh in Dis.

8 ehe No. 7.Wer Leutſche Soldat,)

Von der or malen Aitagus eier Feſtung.

enn Erhöhte, welche auf der horizontal-

fh datenen Hoͤhen, weil man ſich hierbeyem Ort der Feſtung, die man be⸗ b

ieh ein Keller, oder gevierdte Grube 10.

905 4 gen erte Gattung, welche nur halbea- Fut

Die andere Art, ſo einfache genennetwerden, ſind Schuh hoch/ und. Schuh

in Diameter. Siehe No. 18.

Die dritte kacon, ſo doppel. ö genennetwerden, ſind 8. Zoll hoch, und haben 4.Schritt in Diameter. Siehe No. 9.

H. 18. Die Grundriſſe der Schantzkoͤr-

e, welche Fig. 20, 21. und 22. ſind, hatman auch zu obſerviren: Man muß dieStangen, ſo man dazu gebraucht, feinperpendiculair ſtecken und pflantzen damitſte in Flechten nicht einwerts gehen, ſonſtſind ſie untuͤchtig. Die Staͤrcke dieſerStangen iſt ungefehr 2. biß 3. Gran. No.

Graben.

Das zwoͤlffte Capitel.5 Von der

Formalen Attaque einer Fe:ſtung, und was hierbey ge-pholrig iſt.

§. 1.

befinden, poſto gefaßt, ſo muͤſſenſie ohn Zeit ⸗Verluſt an der Communica-tion ihrer Poſten und Circumvallations-Linien arbeiten. Iſt die Beſatzung des

Contrevallations- Linien aufwerfen. Diemit Redans und Redouten wohl verſehenſind, und dabey ſo viel als moglich, ſorgen,machen, um davon alles, was auf ſte an-koͤmmt, bald zu entdecken, und die Ebene

beſtreichen zu koͤnnen. Solten ſich einige

Hoͤhen finden, die in die Contrevallations-

Linien nicht mit eingeſchloſſen werden

koͤnten, muß man daſelbſt hin Redouten, o-der andere Schantzen bauen, und eine gu-te Wache hinein legen. 5

9.2. Wenn es ſich will thun laſſen, mußman die Campagne in Fruͤhjahre antreten,wenn ſchon Fuͤtterung in Feldevorhanden.Hernach den folgenden Morgen darauf

ge ohne

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24. iſt ein Gang oder Gallerie über den

Aben die Belagerer rings um dieJFeſtung, wie ſie das am beſtenPlatzes ſtarck und zahlreich, ſo muͤſſen ſie

hem dotie, die man alsdenn braucht,. von den Hoͤhen Meiſter zu