drey koncentrische Himmel: der erste drehete sich täglichein ual aus Morgen gegen Abend um die Are des Aequa«tvrs herum, und führte die daran befestigte Sonne so.mit sich fort, daß Tag und Nacht entstand; der zweytedrehte sich um die Axe der Eccliptik in einem Jahreherum, und verursachte die Abwechselung der Jahres«Zeiten; und der dritte bewegte sich überaus.langsamgrade aus Mitternacht gegen Mittag, und verringerteauf solche Art den Neigungswinkel der Eccliptik gegenden Aequator, von Zeit zu Zeit, um einen sehr geringenTheil. Eben so bekam auch der Mond seine drey Sphä-ren, die ihn auch in seiner dreyfach zusammengesetztenBewegung erhielten.' Jeder von den übrigen Planetenhatte vier Himmel: nemlich drey für die tägliche Bewe-gung, und für die Bewegungder Länge und Breite, wiebey dem Mond r und der vierte kleinere Himmel wurdenoch, um den Rücklauf und Stillcstand desselben zu er-klären, hinzugesetzt. Noch ist zu merken, daß die durch-sichtige Masse dieser Himmel sehr dicke war, und d«ßsich die Planeten, blos wegen der übcrausgroßen Dicke derHimmel, die mit ihren Flächen allerdings einander be-rührten, in verschiedenen Entfernungen von der Erdebesinden mußten. Diese Hypothese ist freylich sonderbargcnung ausgedacht; sie fand bey den Griechen viel Bey-fall. Aristoteles bewunderte ihre Schönheit, und warmit dem Euhoxus einerley Meynung *).
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*) Baitly histoir. de l’astron. ancien. VIIII. c. 7. Weid*ler hüt. astr. ©. 93 U, f.