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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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60
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Da Elldoxus ein/Eyclum von 8 Jahren annahm,in welchem Mond- und Sonncnjahrc übcreinträfcm, sogab er dem Sonnenjahre 365 Tage 6 Stunden,, den'Mondenmonathen aber 29 Tage 12 St. 43 Min.38 See.. GtMlNUs *) gedenkt auch eines i6ojjahri-gen Zeitkrcises, ohne den Erfinder zu nennen, undScaliger**) macht den Eudoxus ebenfalls zumUr.'hcberderselben. Die Griechen waren überhaupt, wegein derOlympiade, vor die Perioden, die sich durch die Z>ahl4ohne Bruch theilen liessen, sehr eingenommen; unddiese Eigenschaft hatte die Metanische nicht, daher kann'es wohl seyn, daß sie einige Neigung gegen die Oktae-teride des Cleesimtes hegten. Eudoxus untersuchtedies, und demühcte sich, sie zu verbessern. Er sah, daß99 Mondcnmonathc 2923 und einen halben Tag, acht'Sonnenjahr hingegen, jedes auf 365 und einen Vier-tclötag gerechnet 3922 Tage enthielten. Also waren'99 Mondcnmonathc um einen und einen halben Taggrößer als acht Jahr, und EudvMs durfte nur nach20 verlaufenen Oktateriden einen dreysigtagigen Mo-nath einschalten. Achtmal 20 gab diePeriodevon 160Jahren, die Scaliger dem EudoMs zueignet, urd dievhnfchlbar dazu, daß man den Eudoxus auch für denErfinder der Oktateride selbst halt, Gelegenheit gegebenhat. Unterdessen haben doch die Griechen von dieser

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*) Stt Uranolog. c. 6.

**) De emendatione temp. L. III. p. Gj.