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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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oder 6y40tägigen Periode des MetäN bestand daarinn,daß die Sonne bey der Vollendung der alten Periobde dieneue schon wieder vor 9 und | Stunde, der Mondhingegen vor 7 und i Stunde angefangen halte. Aufsolche Art mußte der Neumond nach vier vcrlaufnem Pe-rioden um ohngefehr zo Stunden zu früh fallen,, unddaher einige Unordnung, in Rücksicht auf die OlympischenSpiele, anrichten. Kalippus bemerkte diesen Fehlerr beyGelegenheit einer Finsterniß, die sich sechs Jahir vordem Tode des Alexanders ereignete *), und schlug; vor,alle 74 Jahr einen Tag wegzuwerfen, indem mam nurden legten zotägigen Monath, der vierten Periotde desMt/tt, in einen 2ytagigen verwandeln dürfte. Die76jährige Periode ist es, die man nach ihrem Erfsinder,die Kalippische nennt; und sie wurde im Jahr zz«o vorunsrer Zeitrechnung, oder im siebenten Jahre der feschstenPeriode des Met<tn eingeführt. Nun sind in dieser27759 tagigen Periode des Kalippus lauter Iahrre vonz65^Tag enthalten, und für jeden Monath kaum genau29 Tage 12 St. 44 M. 12 % Secunden. Seit dieserBestimmung haben die Griechen in ihrem Kalender nichtsgeändert.

95 .

^Beobachtungen über das Hervorrücken der Sterne-der Sonnenstrahlen hat Kalippus auch angestellt,und daraus die Wetterverandcrungen vorher verkündigt.

Die

*) Weidl*r bist. astron. p. Hz.