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Alexandrinij^he Schule.
Das von den grieäischen Königen in Aeglyptenangelegte, und mit einem so ansehnlichen Bücbcr'fchatzbereicherte Musäum Alexandrinum beförderte die Fort-^schritte in der Astronomie ungemein. Die vorigen'Erfahrungen fand man in Sckrifften aufbewahret/und eine große Zahl Gelehrte bceifcrten sich unn dieWette, sich durch neue Obscrvationcn und Entdekmngenberühmt zu machen. Man verbesserte die Sternk arten,und erfand mehrere bewundernswürdige Instrumente/deren Beschreibung BcÜIIy weitlauftig aus einandersetzt *). Mit Hülfe dieser Instrumente berichtigte mandie älteren Beobachtungen, prüfte die einzelnen Hypothesen,und schwung sich noch weit über alle vorige Kenntnißehinaus; So warman im Stande vollkommnere Sy-steme aufzustellen, man konnte auch mehrere Sorgfaltauf die Beobachtung der Fixsterne wenden, und Hip-parch lieferte endlich ein Verzcichniß aller damals bekann-ten Gestirne. Nach den zu Alexandrien lehrenden Astro-nomen bildeten sich die übrigen aufgeklarten Völker, undso gewann die Alexandrinifche Methode die Oberhand in.und auserhalb Aegypten. Zu der eigentlichen Alexan-drinischen Schule sind folgende Astronomen zu rechnen t.
98.
Timocharis und Aristillus untersuchten v?r undbey Errichtung des Mufautt^hemcinfchaftlich den reichen
Nachlaß
*) Bailly histoir. de l’astron. mod. T.I, p. JO. 51 — /6.