Buch 
Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
Seite
74
JPEG-Download
 

74

eliprik, die Bahn der Gestirne, und ihr Verhältnißgegen einander, zu entdecken. Zufsrderst berichtigteer die Schiefe der Eccliptik, und fand die Meinung dcSEratosthenes bewährt. Nach der Zeit, in welcher dieSonne von einem Aequinoctio oder Solstitio ausgehet,und wieder eintrist, glaubte er das Jahr auf 365 Tage5 St. 55 Min. und i2 See. bestimmen zu müssen.Dabey fand er, daß die Beobachtung genauer nachden Aequinoctien angestellt, und nicht behauptetwerden könne, daß Aequinoctien und Solstitien dasJahr in 4 gleiche Theile bringen, vielmehr bliebe dieSonne 7 Tage länger in dem nördlichen Theile derEccliptiß. Hipparch , bemerkte die Eccentricitat derErde, im Verhältniß zur Sonnenbahn, die Ungleich-heit des Weges, den die Sonne zurükzulegen scheint;berechnete, daß die Tage um 4 Minuten von emanierverschieden stnd, und gab dadurch Gelegenheit zur 2 e*quation der Uhr oder der Zeit. Seine vorzüglichenSchriften stnd rm» inXuvm, unb Jt+yt'it

rav ’Agar* xaf Evtois Qafrofttvar Er erfand

sphäre, unter den nemlichen Verhältnissen, wie/8ey dmGlobus statt finden, und entwarf Tabellen über >ieBahn des Mondes und der Sonne; sein aimus magmsbegrif 304 Jahr. Hipparchs Verzeichniß der Fixsteineist vollständiger, als das ältere. Er zählte 1022 Sceneun^ theilte den Himmel in 49 Constellatione». TenSonnendiameter hielt er für r osomal größer, als IntDianteter der Erde; ihm ist auch die Entdeckung »erParallaxe und Breite des Monds zu zuschreiben. N<chseinen Obsereationen scheint sich die Bahn des Mowes

buch