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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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Italien.

So lange als Rom ein Freystaat blieb, ergabensich viele Gelehrte der Astronomie, und weterfertcndarinnen mit den Griechen. Zwcymal wurden Hauptver-bcsserungcn mit dem Calender vorgenommen, und dieAstrologen, welche sich von Zeit zu Zeit cingefchlichenhatten, einigemal vertrieben; allein mit dem Verlusieder Freyheit entgieng den Römern der Eifer in Künstenund Wissenschaften. Verschiedene Kaiser, besondersTiber, Klaudius, Nero, dann Septimius Severus,zogen Astrologen an ihren Hof, und folgten ihren Ein-gebungen in Staats- und Privatgeschäften. Den Mis-brauch, der mit der Astrologie getrieben wurde, sahen dieAn.onme und Diocletiair und einige folgende ein, dieChaldacr mußten weichen, und die hie und da noch vor-handnen Astronomen, kamen wieder zu öffentlichem An-sehen. Mit dem Untergänge des cccidentalifchen Reichsflohen die Gelehrten den Clöstern und Einöden zu, undunter dem Regimente der Gothen fand keine Ausbreitungder Wissenschaften statt, damit schließt sich diese Pe-riode *).

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*) Stlinus, Lensorin, und plutarck haben einigeZtachrichtm von der Sternkunde des ältesten Italiensgesammelt, die Aboriginer hatten Monathe von 16 undz 5 Tagen. Ev« 2 >er machte sWmit dem Mondenjahrevon 3 5 5 Tagen bekannt. Romulu» verwarf diese Zeit-rechnung, und führte ein Jahr von io Monathen und304 Tage ein. Bailly List. de l’astr. ancieii. VII. §. 9.