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Spanien, wie einige wollen, oder auö Alerandricn mud)Rom mitgebracht hatte, er war über die PalatinischeBibliothek als Aufseher gesetzt, und gab zugleich mitUnterricht. Mit dem Dichter Ovld und mit dEGeschichtsschreiber Cajus Licinius stand er in genamerFreundschaft. Suetonius sagt von ihm, daß er inäußerster Armuth sein Leben soll beschlossen haben *). Erschrieb ein Buch in Prosa, betittelt: paeticon astronoini-cum de mundi et sphaerae acvtriusque partium decla-ratione in 4 Büchern, so er betn M. Fabius dedicirtc, e6sind aber von selbigem nur noch Fragmente übrig; sowie auch seine Fabeln, worinne er die heydnischc Mytho-logie kurz und zusammenhangend vorgetragen hat **).«Dirgilius Maro kannte nicht nur die meisten Himmels-cirkel, die Bahn der Sonne und des Mondes, forschtefleißig nach den Ursachen der Tages- und Nachts - Lange,sondern er suchte auch nebst dem, daß er sich auf diePhilosophie und Medicin legte, noch tiefer in dieAstronomie einzudringen, welches man sattsam aus seinem-Buch: vom Ackerbau sehen kann. Er hatte seinemweiclauftiget Kenntnisse nach dem Zeugniß des Macro-LiuS ***) und seinem eignen, f) bey den Griechen, undzwar zu Neapel gesammlet, wo damals die größten
Gelehr-
*) Suetonius de illuftr. grammat. «ap. XX.
•*) Fabricius Bibl. Latin Lib. II. e. I. p Z IO. I-ib. IV.c. ii. p. 853>
***) Macrobius Satu mal. V.~2.
f) Virgil. Georg. II. v. 475 > *t IV Georg, in faß.