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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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101
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idess, welche stßer.nuo spruchweise, und nie schriftlichihre Bernerkungen aufbehielten, weil sie es für sündiichhielten so heilige Gegenstände zu beschreiben. Um dieZeiten Cäsars trieben sie solchergestalt die Astronomiesehr in Gallien; auser ihren silbrigen Vortragen unterhiel-ten sie sich öfters Mt den Anfängern in den Wissenschaf-ten von den Gestirnen, ihrer Bewegung, won der Weltund Größe der Erde, von den Begebenheiten in der.Natur, und von der- Größe und Gewalt der Götter *).Es ist aber ungewis wie.dergleichen Kenntniße nach Gal-lien gekommen sind ; ob vielleicht eine Colonie aus derlgrieaisthrn: Landschaft Phocis, welche sich in Marseilleniedergelassen hatte, aus welcher der berühmte Astronomund! Geograph Pythias herstammte, die ersten AnfangS-gründe der Astronomie mitgebracht, oder ob die AnhängerdeS Pythagoras in Gallien sich verbreitet, und ihreMemung^u.daselbst ausgebreitet hakten, dies läßt sichmhi mit'hinlänglichen Gründen unterstützen.

140.

Strabo**) und Pomponius Mela ***) aus Spa-nen , versichern überhaupt von den Dichtern Galliens,und vowöen Druiden, baß sie NaturkennMisse besaßen,uid von der Größe der Erde, und der Welt, ihrer Ge-stüt, von der Bewegung deS Himincls und der Gestirne,

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Caesar de b&Ho gallico. VI. 14. U. IZ cap.

• '*) Strabo Lib. IV. p- lZ6.

' *") Mela Pomponius 'de fisu orbis. Lib. III. 2.