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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
Seite
138
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Exemplar hiervon findet man auf der Bibliothekder königl. Preußischen Societät der schönen Künsteund Wissenschaften zu Berlin. Auf dem CvstnitzerConcilio 1414 ricth erden Reichs und Creisstandeneine Verbesserung des Calenders an, und übergab beydieser Gelegenheit seine Abhandlung: von der Verbesse-rung deö Calendcrs dem Pabst Johann XXIII. DieHauptabsicht seines Traktats war: daß nemlich die inder Zeitrechnung des Iulianischen Jahres mit einge-fchlichcncn Fehler, durch die Auslassung einiger Tage ab-geändert und in Ansehung des Aequinoctii die ehema-lige Ordnung beybehalten werden sollte; wodurch erdenn Gelegenheit zur Verbesserung des GregorianschenCalendcrs gegeben haben soll. In die Astrologie hatteer sich so sehrvcrtieft, daß er glaubte die Gcburth Christihatte man können auS der Nativität vorhersagen, beruftsich auf den damals bekannten Stern, von welchem eSauch die Magier oder so genannten Weisen aus Mor-genland gewußt hatten und nach Bethlehem gekom-men waren, um das neugebohrne Kindlein zu beschen-ken und anzubeten. Man sehe den Possevltt in appar.S. T. II. S. 234. des Blancas chronol. math.S. 59. und den Voß S. I8Z. Man findet auchan den Werken dieses berühmten Miacs einige Ab-handlungen seines Schülers, Johann Gersons,

welche zusammen trigilogium astrologiae theologi-2atae genannt werden, mit seinem Lehrer war ervöllig einerlei Meinung. Man sehe Weidlers Gcs.der Astro«. S. 296.

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