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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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149
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Theodor Ga;a zu Padua, und andern Orten Italiens,mehrere Vortheile aus ihren Kenntnissen sich zumNutzen machte. Seinen ehemaligen Eifer in derAstronomie sehte er auf seinen Reisen unermüdet fort.S^VitAckoin Italien stellte er Observatione», über eineMondfinsterniß im Jahr 1462 zu Ende des März an,welche nach den meisten Tabellen bereits 1461 den2?-Decbr. hatte erfolgen sollen. In den berühmtestenBioliothcken Italiens verglich er die griechischen Codi-ces, aus welchen er die merkwürdigsten Nachrichtenauszog, auch bisweilen sehr seltene, mit eigner Handentweder ganz ausschrieb, oder aus Zeitmangel auS'schreiben ließ. Zu Padua las er auf wiederholtes Bit-te» einer großen Anzahl anwesender Studierenden,über den Alftngen einige Vorlesungen, welche PhilippMelanchthon, nebst der bey dieser GelegenheitgehaltenenRede zu Nürnberg 1537 hac drucken lassen. Nachdemer Venedig und einige andere Orte durchreifet war,kehrte er im Jahr 1464 wieder nach Rom zurück, undvorwaltete wiederum seine Professur, wiewohl wiedernur auf eine sehr kurze Zeit. Denn Matthias Hun-mades König in Ungarn, berief ihn nach Ofen, daßer daselbst alle Codices und Bücher, welche der Königbey Eroberung von Konstantinopel und Athen theilserbeutet, theils von allen Orten her zusammengekaufthatte, auf der Bibliothek daselbst ordnen, und beliebigeinrichten sollte. Weil aber der König von Ungarndamals mit seinen Hülfötruppen wegen des KönigreichsBöhmen Krieg führte, und diese ganze Gegend kriege-rifch, außerordentlich unruhig, und dem astronomischen

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