Studium sehr ungünstig war; so begab er sich mitBewilligung des Königs im Jahr 1471 nach Nürn-berg. Daselbst verfertigte er in Gesellschaft BernhardWalthers , eines vornehmenZeichen und 2»g»sehnenBürgers, em^r-oße? Freund/stnd Vcrehrer/der Astro-nomie, verschiedene'kleinere/und größere astronomischeInürumente, ,um.den Cometen, (dessen Erscheinunger liereits in einem' besonders dazu geschriebenen Buchevoraus verkündigt hatte,) im Jahr 1472 zu Ende desFebruars beobachten zu können. Ueberdies schrieb erauch, während seines Aufenthalts zu Nürnberg, meh-rere astronomische Bücher, und machte daselbsizuerstdieEphemeriden der Astronomie bekannt; so'auf dreysigJahre, nemlich von 147; bis 1506 eingerichtet wa-ren. Seinem gnädigsten König Matthias Hunniadeöübersendete er dieselbe!,, und erhielt dafür zum Zeichenseines allergnädigsten Wohlgefallens ein ansehnlichesGeschenk von 800 Goldstücken. Sie wurden allgemeinso wohl aufgenommen, daß viele gelehrte Astronomenaus Ungarn, Italien, Frankreich und Großbritannienjedes Exemplar mit 12 Goldstücken bezahlten, und.fo-wohl Verfasser als Verleger einen zahlreichen Abgangdes Werks zu besorgen hatten, wovon auch noch einigeExemplare auf die Ofner Bibliothek gebracht und vor-' Handen seyn sollen. Zu gleicher Zeit arbeitete er auchan der Bekanntmachung mehrerer Schriften, und Aus-gaben anderer astronomischen Autoren, welche er gewißzu Stande gebracht haben würde, wofern ihn nicht eineReise nach Rom, wohin er von. dem IV.
war berufen worden, und sein nachher, allzuftühzeiticcr
Tod