104
jede von diesen Konstellationen hat ihren besondern Nah-men, und viele von den in sich begreifenden Sternen lie-gen auserhalb unsers Thierkreises *). Da es unter denSternen des Thierkrcises so kleine giebt, daß sie kaumins Auge fallen, so suchten die alten Sternkundigen andrein der Nahe, die sich deutlicher zeigten. Auscrdem wur-den die ersten Beobachtungen nach ordentlichen Linien(alignements) **) angestellt, und folglich ist es ausge-macht,
machen, und denen die zu den i r Zeichen des Thier.'kreises gehören. Und es scheint fast, daß ein Theil des«zyprischen Thierkceises nach diesen Konstellationenzusammengesetzt war, und daß man z. D. die Sternedes Widders aus lies, die zu weit vom Thierkreiseentfernt waren, wie aus der Folge noch erhellen wird.
*) Auch die Siamcr (s. Dominik §assini regles de
. Tasiron. de Siarnois Mein. de l’Acadein. Vol.VIII.) nehmen 27 Konstellationen an, allein es scheintnicht, daß sie sich nm die Sterne bekümmern, diezu diesen 27 Theilen des Thierkreises gehören. Sonstfindet man von diesen Konstellationen keine Spur beyirgend einer östlichen Nation. Man kann sie also alsein altes wichtiges Denkmal zur Geschichte der Stern-kunde ansehn, wenn man daran denkt, daß die Brammennicht im Stande sind, die geringste astronomische Deobrachtung zu machen.
**) SLc Gcntil fand auch wirklich auf seinen Reisen nachIndien (in den Jahren 1761 bis 1769) auf den Zeich-nung-:: solcher Konstellationen, die er von seinem dortigenLehrer, Nahmens Malcopa, erhielt, daß wirklichLinien von einem Sterne zum andern gezogen waren,
wcl-