282
a. O. Seite zgo. und Ricciol. Almagest. Buch. 5.S. 369.
355 »
Um diese Zeit verbreitete Conrad Dasypodiusdurch seine Schriften über die Mathematik und Astro-nomie vieles Ucht; er war Professor der Mathematikzu Strasburg. Im Jahr 1572 machte er daselbstin 8vo propositiones doctrinae sphaericae griech.und lat. bekannt. Dieses Buch enthalt: a) des Theo-dosii drey Bücher: de sphaera, dessen erstes Buchrde habitationibus, zwey Bücher: de diebus etnoctibus; b) Des Autolycus ' Ites Buch de sphaeramobili, und dessen zwey Bücher: vom Auf-und Un-tergang der Sterne, c) BHrlaami sechs Bücher derlogistischen Astronomie. In seinem mathematischenLcxicon, so im Jahr 1573 zu Strasburg 8vo her-ausgekommen , auf der 29. u. ff. Seite, und in sei-nen institutionibus mathematicis, lM Ulten Theil sodaselbst 1593 in 8 heraus kam, handelt er auf derII 8 ff. Seite, die Anfangsgründe der Astronomie-ab. '.Auf Befehl des Strasburger Magistrats machteer im Jahr 1570 eine Anweisung zu einer astronomi-^schen Uhr bekannt, welche im Jahr 1751 noch in derCathedralkirche daselbst zu sehen war, und woranDavid Wolkenstein aus Augspurg arbeiten half *).
Die
*) Es wird hier nicht am unrechten Ort seyn, einigeNachrichten über die Sonnenuhren beyzufügen; dennihr« Erfindung und Verbesserung hat allerdings auf