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Die Beschreibung hiervon steht im Anhange seiner Schö-lten und Resolutionen, oder den Tafeln zu den 4 astro-logischen Büchern deS Ptolcmäuö in der Baseler'Edi-tion
die Ausbreitung der Astronomie einen großen Einflußgehabt, weil sie in den meisten Fällen bloß auf denGrundsätzen der Astronomie beruhet. Für das ersteInstrument die Stunden zu berechnen, hält man dir-jenige hydraulische Maschicne, welche Etesiblusvon Alexanvricn, ein Zeitgenosse des Archimedes,erfand, von welcher man im Vitruv im IX. Buchim y. Cap. eine weitlauftige Beschreibung nachlesenkann. Ueberhaupt muß der Gebrauch der Sonnen-zeiger sehr alt seyn, da man es sich nicht gut vor-stellen kann, daß die ersten, welche sich mit derAstronomie beschäftigen, und folglich die Länge desJahres zu bestimmen suchten, sich nicht der mittägrliche Schalten der Cörper bedient haben sollten; da diesdas deutlichste und auffallendeste Zeichen der Bewegungder Sonne gegen die beyden Pole ist. Die Chaldäerbeobachteten schon lange vor den Griechen mit demSonnenzeigcr. Auch Hcrodol erwähnt dieses Um-siands in seiner Eutcrpc; allein er sagt nicht wiesie ihn brauchten. Aller Wahrscheinlichkeit nach istdiese Kunst in Deutschland uin das i;te Jahrhundertzuerst wieder hcrvorgesucht und betrieben worden; dennvor dem Negiomontanus hatte man schon eine großeSonnemihr zu Nürnberg, welche Regiomontanus,und nach ihin walther -zu Stande gebracht haben.Letzterer besaß selbst eine dergleichen, die er zu seinenastronomischen Observatione» brauchte, und sehr genaubearbeitet hatte. (Siehe Doppelmaier de mathem.Norimb. S, -8.) Im löten Jahrhundert wurde
diese