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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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Jahr 1559 als im izten seines Alters im MonathApril schiktr ihn sein Onkel nach Coppenhagcn, um da-selbst Rhetorik und Philosophie zu studiren. In demdarauffolgenden i^oten Jahre fiel am hellen Mittageine seltene totale Svnnenfinsterniß ein, so sich überganz Dänemark und Portugal! erstreckte, von welcherCl^vtus sagt: „daß die Sonne am hellen Mittag sey„ganz und gar unsichtbar worden, und eine Dunkelheit,,,schwarz wie zur Mittcrnachtszeit gewesen, niemand„sah, wo er gehn noch treten konnte, die Sterne am„Himmel leuchteten hervor, und die Vogel unter dem„Himmel sielen für Schrecken, wie betäubt auf die Erde„herab! —" Weil nun Tycho wußte, daß eine soseltene Erscheinung in den Calendern war vorher be-kannt gemacht worden, er sie auch selbst mochte gelesenhaben; so entstand bey dieser Gelegenheit bey ihm derWunsch, dergleichen Prophezeihungen auch vorhersagenzu können. Von dieser Zeit fieng er nun an die sphä-rische Triangellehre und die Anfangsgründc der Astro-nomie zu studiren, zu welchem Ende er sich die Tabel-len oder Ephemeriden des Stadius kaufte. Im Jahr1562 verlies er Coppenhagcn, und reisete mit seinemHofmeister nach Leipzig, daselbst nach des Onkels Wil-len die Rechte zu studiren. Allein die Liebe und Nei-gung zur Astronomie, nahm täglich mehr bey ihm zu;sein Hofmeister, der in einem unglücklichen Planetenge-bohren zu seyn, und einen natürlichen Abscheu widerMathematik und Astronomie zu haben schien, gab nichtwohl zu, daß er die Erholungsstunden mit Betreibungder Astronomie zubringen sollte. Natürliche Anlag! n

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