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übersendete er im Jahr 1570 dem Kaiser Maximili-an II. welche mit vielem Beyfall aufgenommen wurde.
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Es ist bereits im vorhergehenden von MichaelMästltll gesagt worden, daß er zu Göppingen im Her-zogthum Würtenberg in Schwaben gebohren worden.In seinen jünger,, Jahren lebte er in Italien; er hielteinstmals auch eine Rede auf einem Gymnasio daselbst,für die Meinung des Copernikanischen Systems; Nach-dem er aber, wieGalt^eus, seine Beweisgründe hier-über geprüft, genauer untersucht und verworfen hatte, sogieng er zur Meinung des Tycho de Brahe über. Sie-he Weidler a. a. Ort. S. 3 96 und 424. Als er wie-der in sein Vaterland zurück kam, wurde er Geistlicherin der Stadt Bachnang, nachher Pros. der Math. inTübingen, wo er Johann Keplern zum Schüler gehabthat. Seine Abhandlung de cometa 1577 zeigt vonvielen Kenntnissen mathematischer Wissenschaften. Nachseiner Erklärung, die Bewegung der Cometen zu be-urtheilen, sagt Tycho, daß er ein scharfsinniger Astro-nom gewesen sey, und behauptet, daß er gewiß nochviel mehr in der höher,, Astronomie würde geleistethaben, wenn es ihm nicht an bessern Instrumenten ge-fehlt hatte, um seine Observationen durch genauereUntersuchungen zu berichtigen. (Siehe ?roA)-mna<;mat.T. II. <8. 245.) Man hat auch von ihm: Ephcme-riden auf das Jahr 1577 bis 1590. nach den Tafelndes Copernikus und nach dem Tübingischen Horizont ein-gerichtet, welche daselbst r;8o in 4. herausgekommen,
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