wnndernswürdigen Leichtigkeit-, auf eine jede gegebeneZeit, nach der Prutenschen Berechnung finden kann;giebt ferner Regeln an, die 12 Himmelreichen einzu-richten , nach dem Regiomontanus und Alcalitius, siebestehen in drey Büchern, im i ten wie man den Ortder Planeten finden soll, im rtenvon derAcquation derPlaneten, im Zten von ihren Phänomenen, durchausbedient er sich derer von ihm sehr sinnreich erfundenenaus Pappe verfertigten Kugeln und Planetolabien.
422.
Adrianus Romanus , gab 159z. 4. zu Ant-werpen eine Uranographie heraus, darinne er die An-zahl und Ordnung der Himmel bestimmte, und von demBegriff einer allgemeinen Mathematik handelte. ZumVortheil der Astronomie hat er überdies noch eine Cos-mographie, Geographie, Horologiographie, undCanones der sphärifchen Triangel geschrieben, kurz,leichte, und mit vielen optischen Beyspielen erläutert,nebst Tafeln der Sinus - Tangenten und Secantcn ausdem Clavius, das ganze Werk kam zu Mainsti6o9 in4 heraus. Er wurde im Jahr 1561. zu Löwen geboh-ren, lehrte daselbst Medicin und Mathematik, sein ruhm-volles Leben beschloß er zu Mainz imJahr 1625. SieheWeidler a. a. Ort. S. 411.
42z.
David Origanus , Pros. der Mathem. zu Frank-furt an der Oder, schrieb Ephemeriden der Astronomievom Jahr r 595 bis l6zo.nach Tychonianischcr und Co-