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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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pernicanischcr Berechnung, die er nachher bis 1655 fort-setzte. Die zweyte Ausgabe ist vorn Jahr 1609 zuFrankfurt an der Oder 4. in 3, Theilen. Der erste Theilenthalt eine Einleitung in die Ephemeriden, handeltvonden Epochen, Jahren, Monathen, besonders vomJahre Christi, eine Berechnung der Bewegung deSHimmels und astrologische Prophezeihungen. Da ernicht wußte, daß MagiiNlö gleichfals Ephemeriden von1581 bis 1620 zu Venedig herausgegeben hatte; sowurde er vom letztem, so wie auch von Rollen Hagen(Rector der Magdeburger Schule) eines astronomischenDiebstahls beschuldigt, er vertheidigte sich aber gegenbeide in der Vorrede zu seinen Ephemeriden. Er warzu Glaz in Böhmen gcbohren i;;8. sein wahrer Nahmewar eigentlich Tost, er starb im Jahr 1629. SieheBeckmans Nachrichten der Frankfurter Univer-sität.

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Im Jahr 1599 gab Christoph Femell, (Pros.der Math. zu Erfurt) zu Wittenbcrg in 4 tabulas fyn-opticas heraus, um den wahren Stand der Planeteilzu berechnen, nach dem Copernikus und Ptolemäus,nebst einer Untersuchung der bestimmten und festgesetztenFeste und Tage, nach dem Julianischen und Gregoriani-schen Calendcr; dies that er zwar aus der Absicht, umden Astronomen eine leichtere Methode an die Handzu geben, da die Reinholdischcn Tafeln mit vielenSchwierigkeiten verknüpft waren.

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