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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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Er sah das Licht der Welt im Jahr 1575 in Waldanahe bey Müdelheim am Fluche Müdel in Schwaben.Im Jahr 1595 wurde er unter die Jesuiten aufgenom'men, lehrte die Ebräischc Sprache und Mathematik zuJngolstadt, Freyburg, Brisae und Rom. Zuletztbekleidete er das Rectorat ain Jesuitcrcollegio zuNeissa in Dberschleßien, und dasAmt eines Erzbischofsder C^r^linschcn Confeßion, sein Lebensende erfolgteauch daselbst 1650 . Als Scheinet' im Iahe i6n zuJngolstadt Lehrer der Mathematik war, obscrvirte erdaselbst mit gedachtem Teleskop von einem Kirchthurmdie Sonne im Monath März und bemerkte zuerst nebstseinem Gehülfen Johann Baptista Cyfatus Sonnen-fischen, so er bald dararif den 21 Acärz wieder sah.Als er ferner durch ein Hclchcop den scheinbaren Dia-meter der Sonne zu messen willens war, entdekte er imMonath May gedachten JahreS wiederum dergleichen.Da aber der damalige Provinziell der Jesuiten TheodorBusäus es für bedenklich hielt seine Bemerkungenöffentlich bekannt zu machen, weil sie der AristotelischenMeinung von der Sonne entgegen waren, überschikteer sie an einen Rathshcrrn zu Augspurg NahmensMarkus Weiser , welcher sie unter dem Nahmen:Apelles post tabulam im Jahr 1612 in 4. hcransge-^geben hat. Nachdem nun solchergestalt durch Wo-fern diese Entdeckung durch Deutschland und Italienweit ausgebreitet worden war, und Gallilaus auchNachricht davon erhalten hatte; so trieb letzterer so wieScheinet' diese Untersuchung mit vielem Eifer unecmüdctfort; Und mit Recht schreibt man also diese Erfindung

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