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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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501
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nicht nur dic Rahmender Gestirne nach den alten Asirono-men beybehalten, sondern auch neuere Gestirne mit denNahmen berühmter Fürsten und Regenten bezeichnethat. Sein Pancosmus (oder muclilna nova),worinnne er die Phänomene der ganzen obern Welt, sowie sie uns sichtbar wird, vorstellt, ist eines der vor-züglichsten Kunst-Werke neuerer Zeit so man in derAstronomie auszuweisen hat, welches zu Jena 1671nebst seiner Cosmologie (oder kurzer Begriff derAstronomie und Geographie, worinne er den Gebrauchder gewöhnlichen Himmclskugcln nach den neuern astro-nomischen Schriften bearbeitet, gehörig aus einander-setzt) und in eben diesem Jahre in Fol. daselbst be-kannt wurden *). Dieser Weigelische Pancosmuswar eine sogenannte Sphära arinillaris aus eisernenZirkeln, welche die Himmelskugel vorstellten, zusam-mengesetzt, innerhalb welcher die Zuschauer, sobald sienach der Polhöhe eines Orts gestellt war, alle Be-wegungen der Sterne und der übrigen Himmclscörperbeobachten konnten. Einen ähnlichen doppelten Globuslies Friedrich Herzog von Hollstein im Jahr 16^4,unter der Aufsicht Adam Olearius aus Kupfer verfer-tigen und mit weisen Metall überziehen, dessen Diame-ter l 1 Schuh war. Von ausen sah man, so wie aufdem Weigelischen den Erdkreis, und inwendig den.Him-

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*) S. Sturm im neucröfnetcn Rüstzeug oder Mach inenHaust, und T. II. des erbfueteu Nittsrplatzes S. 8y.Hamb. Ausz. 1710. 12; ferner: Weidler hift. astron.P- 549

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