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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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502
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melslauf mit allen vormals bekannten Sternen, Sonneund Mond, welche letzter», da sie von Silber und über«goldet waren, sich durch ihren Glanz vorzüglich aus«zeichneten. Inwendig an der Axc dieser Weltkugel be-fand sich ein Tisch, an welchem i Z Personen füglichsitzen konnten. Das ganze Werk wurde alle 34 Stun-den vom Wasser herum bewegt, und so eingerichtet, daßman es vermittelst einer Schraube mit einem Finger be-wegen konnte. Nachdem aber im 7jährigen Kriege dasSchloß Gottorp ohnweit Schleswig, wo dieser merk-würdige Globus zu sehen war, fast durchaus zcrstöhretworden; so lies CMr (oder Prter I) im Jahr 1714denselben nach Petersburg bringen, wo er auf der dass'«gen Bibliothek lange Zeit aufbewahrt wurde *). Wei«gels Verdienste um die Verbesserung unsers jetzigenCalenders sind eben so wenig, als seine übrigen um dieAstronomie zu verkennen, er ertheilte zu Ende desl7ten Jahrhunderts beym Vorhaben dieser so rühmlichenals nothwendigen Verbesserung den evangelischen Für-sten sehr vortreflichen Rath und gute Vorschlage **).Auser den bereits angeführten WeigellschtN hiehergehörigen Schriften sind noch folgende zu bemerken:t) Geoscopja selenitarum Jena 1654 4 worinne fiC

zeigte,

*) ©. «Vlearii Persische Reisen S. 6:6. Neueren Nach-richten nach, soll dieser Oleariscke (oderGotrorpisscbe) Globus durch mancherlei Unglüksfälle sehr schadehaft geworden seyn, und jetzt unter der Kaiserin Lasthnkina wieder erneuert und verschönert werde«,.

**) fVeidter ]. c. S. 550.