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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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513
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576.

Stobäus trägt die Meinung des Pythagorasin denselben Worten, als Aristoteles, wiewohl etwasdeutlicher vor; er sagt: die Pythagoräer glaubten dieCometen waren Planeten, die nur während einer gewis-sen Zeit ihres Laufs sichtbar würden *). Setieka hat be-sonders mehr als irgend ein andrer, wie ein wahrer Philo-soph von dieser Meinung geredet. Im siebenden Buch sei-ner natürlichen Fragen tragt er alle verschiedene Mei-nungen über die Cometen vor, und scheint selbst desAntemindor-s seine anzunehmen, welcher glaubte: eögäbe eine unzähliche Menge von Cometen, die wegender Lage ihrer Kreise nicht immer beobachtet werdenkönnten, und nicht eher sichtbar würden, als wenn siean das äusserste Ende dieser Kreise gekommen wären.Er urtheilt nachher über die Sache so schön als gründ-lich, wenn er sagt: wir haben noch nicht den Lauf derCometen nach gewissen Regeln erfahren und bestim-men können, oder wo der Lauf dieser Gestirne, die soalt sind als die Welt sich anfängt und endigt-, da jedes-mal eine so lange Zeit vergeht, ehe sie wieder zurük keh-ren. Und eö wird eine Zeit kommen, da die Nach-kommen sich wundern werden, daß wir so bekannteSachen nicht gewußt haben **). Er rechnete sie alsonicht wie die Neuern unter die Meteore, sondern zuden ewigen Werken der Natur ***). Wenn man nun

diese

*) 8. Stobaeus p. 62 Eclog. physic. Lib. I.

**) S. Seneca, natura], quaesi. Lib. 7. e. IZ. 25.

***) S. Senta« 1 . e. cap. 22.

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