m
a) x = cos — jt + i sm —
n — n
aus welcher Formel man die n Wurzeln dieser Gleichungdurch die successive Substitution von r = o, 1 , 2 , . . .
— oder —-—, je nachdem n gerad oder ungerad ist,
erhält.
An merk. Für n gerade entstehen 2 reelle W. +1 und
n
— 1 [aus den Substit. von r — o und r — —] ; für n un-
2
gerade nur eine reelle W. -f-1 (aus der Substit. von
r = o). Alle übrigen W. sind imaginär (und entstehen
aus den übrigen Werthen von r), welche (übereinstimmend
mit §. 160) paarweise conjugirt, und überdiefs, wegen
( 2r . : 2r \/ ir .2 r \
cos — 7 t 4 - 1 sin — 7 t J( cos — 7 t — 1 sm — 7 t ) = 1,
n n y\ n n J
reciprok sind.
1. Für die Gleichung x* — 1=0 folgt aus a ):
r , . . r
x — cos — 7 t -r t sm — 7t,
2 2
und man erhält daraus für r — o, 1 , 2 beziehungsweise:
x — cos o + i sin 0=1, cos— + t sin — = + i und
2 2
cos 7 t + i sira 7 t ~— 1.
Die 4 Wurzeln dieser Gleich, sind also : +1, •— 1, — 1
und — \/— 1.
2. Für die Gleichung x 5 — 1 = 0 erhält man aus a) t
w 2 r
= cos— 5 t + t sm — 7 t,
5 5
und daraus beziehungsweise für r = o, 1 und 2 :
x — cos o + i sin o zr 1, cos 72 0 + i sin 72 0 undcos i 44 i £ ’S* 71 , 44 *
Die 5 W. dieser Gleich, sind daher (mit Zuhilfnahme dertrigonom. Tafeln):
1, ‘3090170 +' 9510565^—1 und —'8090170 +'5877853V—i-
§. 312. Aus der Gleichung x n -J- x = o folgt eben
I
so x = (— 1 )”, und wenn man in der Formel 3), §. 3o8,
i
— statt n setzt:n
9"