Hat man daher bei irgend einer analytischen Entwicke-lung in y c=y(a;), x als die unabhängig veränderlicheGröfse, also dx als constant angenommen und behan-delt, und soll hierauf (wie z. B. in §§. 719, 722 und 729,Anm.), von einem andern Gesichtspuncte ausgehend, x alsvon irgend einer beliebigen variablen Gröfse, z. B. von co^abhängig, also dx selbst als veränderlich ange-sehen werden; so mufs man (um die ganze Entwickelungnicht von vorne machen zu dürfen) in die im erstem Sinnegefundenen DifTerentialausdrücke , statt der einfachen Dif-
ferentialcruotienten p = 4 ^-’ qz=.^-zL u. s. w. der Beihe1 dx dx 2 -
nach die obigen (vorig. §., Zusatz).
d y d x d 2 y — dr d 2 - x
P 9 = - d^ -
u. s. w. setzen; dabei sind dann sowohl dy, d. 2 y, ... sowie auch dx, d l x , . . . Functionen dieser unabhängig Va-riablen o.
= ± undd x x
Für j — Ix z. B. ist, d x als c o n s t a n t angenommen;
d-y _
d X”- X 2 -
Dagegen erhält man, wenn x als von einer andern Variab-len abhängig gedacht oder angenommen wird, also d x selbst
dx dx x d-x — dx 2 -
noch variabel ist; dy — ■—, d 2 y zz d-
d 2 y J d 2 - x
x,
X-
also
-. Dasselbe Resultat entsteht aber auch
dx 2 - x dx 2 - x 2 -
in der That aus dem im erstem Sinne gefundenen Quotienten
d-y 1
dx % ' x-
q =-wenn man für q den genannten Werth
dxd 2 -y — dyd 2 x
setzt; denn dadurch wird
d x 3d x d 2 y
dyd 1 x 1
daraus folgt wieder
d 2 y
dx 3d y d 2 - x 1
und
xt
dy
dx
dx- dx d x-
x 2 -
1 d z xx dx-
x 2 -
(wegen
= - ). — Eben so findet man auch aus dem im ersten Sinne
x
d^ y 2
gebildeten Quotienten — 5= r zz — durch die erwähnte Sub-