Stitulion (von r aus vorig, §., Zus.) für fliesen Quotienten imletztem Sinne:
d*y i ^y. i dy d* x
dx* ~~ x~ dx-\dx n - dx dx") dx dx* '
An merk. Diese im letztem Sinne genommenen Differential'. d 2 y d , y
quotienten -—— , . . . sind natürlich so lange unbe-
d x- dx*
stimmt, bis die Abliängiglieit der Grüfse x von der un-abhängigen Variablen w, oder in x~ F(u) die Natur derFunct. F bekannt ist; weil dadurch erst die dabei vor-. d z x d* x
kommenden Quotienten ——-, ——-, , . . bestimmt werdencl X“ cL x~*
können.
Zweites Capitel.
Das Taylor' sehe und Maclau rin sehe Theorem.
Das Taylor’’ sehe Theorem.
§• 645. Setzt man in df(x) = J’(x)dx (§ 616 , 3.)X-J-y statt a;; so erhält man dj(x-\-y)t=J'(x-\-y) d(x-\-y).Sieht man nun dabei y als constant an, so wird wegen
d f (X -I— y)
d(x-{-y) = dx, sofort —— — — — f (x -\-y'), Läfst manaber y als variabel und x als constant gelten, so erhält
man, wegen d (x+y) = dy , eben so ■ < *"^’ g+ ~ r) =f{ x -\-y );
, . . dfix-^-y) df(x~l~y) , , , t
also ist ni) ---=---, dabei die Differentia-
dx cly
tion dJ(x-^-y) einmal nach x, das andere Mal nach y aus-geführt.
§. 646. Diefs vorausgeschickt, wollen wir f{x-\-y)ganz allgemein in eine nach Potenzen von y fortlaufendeReihe entwickeln. Dazu setze man, da das 1 , Glied derReihe —f{x) seyn mufs [indem f(x -j-y ) für y — o indieses 1 . Glied übergeht] :
/(*+f) = /(*) + + ByP + Cyi + . . . ,