412 =
die auf einander folgenden Differentialcjuotienten von arcsinx
■»/(:)
(§• 642, 7-) /(f) =
= 0 , 3. Ouot.—-
2 . c
u. s. w.j mithin nacli II):
arcsin 0 = 0 ,
d x
■ — 1 , 2 . Quotient
= 0 , 3. Ouot. —-, 4 . Ouot. = o , 5. Ouot. = •-
2.3 c *- 1.2. 3 .4 .5
arcsinx — x -{-
i.3a: 5 1 . 3.5 xi
+ ■ r\ 1 + •
2.3 2.4.5 ■ 2.4.6.7
(V.crgl. §. 302 , *,) [Mehrere Beispiele hierüber, III., 3y— 4°0
§. 653« Hat man es bei den auf einander folgendenDifferentialquotienten, wie im letztem Beispiele, mit ge-brochenen oder irrationalen Functionen zu thun ; so wer-den die spätem Quotienten immer verwicheiter, und manbann sich in solchen Fällen zur Auflösung der Functionf(x) in eine Reihe, bequemer der folgenden, durch einigeBeispiele erläuterten Methode bedienen.
§. 654 . Beispiele.
1 . Um eine nach einfachen Potenzen von x fortschreitende Reihel'ür arcsinx zu finden, setze man, da hein Glied ohne x vor-Loinmcn liann (indem für x = o auch arcsinx— o ist):arc sin x = A , x A^ x- -f- A z x* -)- . . .
+ AznX'n -j- X™-j~'
Beide Theile dieser Gleich, differentiirt und durch dx abge-kürzt, erhält man:
— — ■ = A l -f- 2 A 2 x -J- 3A 3 x" -j- . . .
V 1 —■ X 1
“ 4 “ in Azn Xm 1 (2/Z -j- 1) Aznfi X 2n ...
*)
Fine allgemeinere Form erhält die IAeihe II), wenn man injener I) (§. 646 ) x=a und^r^a :—a setzt; denn dadurcherhält man (wegen x -J- y — x) :
/ \ d f( X )
f{x) =/[* + (*-«) J = /(*) + —^ (ar-
d x
■a)
d*
+
/(:)
1 .2 dxi
(x ■— a)' ! -j-
Wählt man nun in dieser Beihe [welche in die obige II)übergeht, wenn man a—o setzt] die willhürliclie Gröfse ajedesmal so, dafs x — a sehr klein ausfällt; so kann manihr in manchen Fällen eine bessere Convergenz verschaffen,als jene II) besitzt.