Von diesen beiden Reductionsformeln, in denen
f
f(x)=fXd x und X' = —— ist, leuchtet die Anwen-dung und der Gebrauch von selbst ein.
Beispiel. So ist z. B. für X — x m sofort
■r m +* x m
f(x) = Ix™ dx = -:— und X' = - T —,
also nach der Formel a):
a: m + '
fx m dxlx » = ; l X «
J » 1+1
»1 +
7*
’x™ dx l X n ~' .
und wenn man in dieser speciellen Reductionsformcl statt nnach und nach n —i, n — 2, . . . setzt, und die zuletzt ge-fundenen Integrale immer in die nächst vorhergehenden sub-stituirt:
r m +i f“ n »(n—i)
(x m dxl X n = . — I Ix n — j 1x1— i + - — l x n *
1 »i+1 L »i+i 1 (»i+i)2
n (»•—i)(n — 2)
(»i+ i ) 3
Ix’ i—3 +
...]
+ C.
Anmerh. Für m = — 1 wird diese Formel unbrauchbar;
dx
setzt man aber Ix = z , also —= dz , so wird
Ix”
fz” dz =
x
Z" + 1
X * 11+1
[Weitere Beispiele: III., 355 .]
I x n + >
-i-f- c.
n + i *
§. 814. Um das Integral fXa x dx zu bestimmen,setze man in die Grundformel (§. 792 ) u=X und dt>z=za x dx ;so wird du = dX = X'dx, wo ($. 641 ) X' eine neue Func-
ftX
tion von x bezeichnet, und 0 — S a * dx ~ u ß-7 5 7’ 5)].
Man erhält dadurch: fXa x dx = --L fX'a x dx, eine
J la la J ’
einfache und leicht anzuwendende Reductionsformel für das
genannte Integral, wobei X' = ist.
Beispiel. Es sey X — 1», also X' = nx *—'; so hat man
x n a* n
nach dieser E’ormel: ix* a x dx = — ; -— fr ' 2 — 1 a x dx, und
J la la J
wenn man in dieser speciellen Ileductionsformel statt 11 nachund nacn 11—•, 11 — 2. . . . setzt und die entstehenden Inte-