daraus folgt: (^j~~^dx = dxf^zdy, und wenn man jetztnach x integrirt: u = L dx f, zdy, dabei ist wegen Glei-
chung m), §. 656, die Ordnung der beiden Integrationen,im Allgemeinen genommen, willkürlich, und es kt eben sogut auch u = f/sL zd x. — Kürzer und üblicher ist fol-gende Bezeichnung: u — fj’zdxdy oder u—ffzdydx,wobei sich jedes der beiden Integralzeichen auf eine derbeiden Variablen x und y bezieht; ein solches Integral wirdauch ein doppeltes oder zweifaches (duplicirtes)Integral genannt.
§• 8S9. In Betreff der willkürlichen Constanten mufsnoch bemerkt werden, dafs man, der nöthigen Allgemein-heit wegen, dem Integral nach y eine unbestimmte Func-tion von x, z. B. X, und dem Integral nach x eine unbe-stimmte Function vony, z, B. Y , beifügen mufs; weil da-durch immer noch die Bedingung erfüllt wird, dafs das Dif-ferential der Constante verschwindet, indem, wenn mannach y difl'erentiirt, dX , und wenn man nach x differen-
tiirt, dY Null wird. Da indefs in der Anwendung diese
♦ °
Integrale immer innerhalb gewisser Grenzen genommenwerden, so sind in diesem Falle auch diese willkürlichenConstanten ($. 834) entbehrlich.
Beispiel. Um das Integral u= - -d- zu bestimmen,
JJ x+y
liat man, wegen -
x+y
£. . ZI
x z ‘
(für x <,y
schreibt man -
sofort:
J+x y
X
y l
+:
J jX+y J J
y
x z
■. .) und u — f x dx f*
J yX+Z
+ •)
•I
x
y*
’dx r ‘
. . + X,
tvo X die Stelle der unbestimmten Constante vertritt,daher:
und