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erhöht angelegt werden. Durch diese Erhöhung aberkann man der Mulde eine Tiefe verschaffen, um mehrWasser zu fassen, wie b'iss. §8. bei a zu sehen ist.Gibt man nun dem Profil beb Fahrbahn keine Wölbung,welche die Mulde nur verengt, sondern von d nach oeine gerade Linie; so ist solche geformt, die größtmög-lichste Menge Wasser ihrem Profil gemäß zu fassen.
§. 84 .
Die Schwierigkeiten, welche bei Anlegung einesPflasters durch Nöhrenleitungen, und nachher wenn diePflasterung hergestellt ist, durch öfters vorkommende Re-paraturen derselben entstehen, können nur größtenteilsdadurch gehoben werden, daß man die Nöhrenfahrt sodauerhaft als möglich ausführt. Muß man sich hölzernerRöhren bedienen, so hat man alle zu Gebote stehendeMittel anzuwenden, um den Röhren eine größere Dauerzu geben, z. B. solche mit Lehm oder Thon einzuschla-gen u. s. w. Dann kommt es .hauptsächlich auf einezweckmäßige Verzweigung der Leitung an, daß man sieunter die Trottoirs verlegt, und nur selten die Fahr-bahn mit derselben durchschneidet. Auch kommt es vor-züglich auf die Lage der Straße gegen die Quellen an,ob solche günstig für die Leitung zusammentrifft.
Uebrigens sollen bei der Nöhrenleitung in gewissenEntfernungen Windhahnen angelegt werden, um dieStellen leichter finden zu können, wenn eine Röhre aus-geht, und damit man nicht nöthig hat, mehr Pflasteraufzureißen, als nöthig ist.
Am besten aber kann man für die Dauer einer Was-serleitung sorgen, wenn man Röhren von Gußeisen ein-legt, wodurch man auch zugleich das Wasser rein undgesund erhält.
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