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1 (1837) Erster Theil, den Strassen- und Pflasterbau, dann den Brückenbau enthaltend / von J.M. Voit
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von Eichenholz, welche nach der in der Zeichnung ange-gebenen Richtung tief genug eingerammt wurden. Diesedrei Pfahle wurden mit einem Stück Eichenholz 6 Fußlang, 10 Zoll breit und 12 hoch verholmt. Die Längedes Steges von einem Jochholm zum andern betrug 3gFuß, und die ganze Breite desselben nur 4 Fuß. Da-her waren nur zwei Streckhölzer oder Balken nothwen-dig. Jeder dieser Balken ist g Zoll breit und 11 Zollhoch und st- wurden an beiden Enden mit den Jochhol-men verkömmt.

Dadurch, daß die Holme mit den Jochpfählen ver-zapft und die Streckhölzer mit den Holmen verkömmtwurden, leisteten die hinter den Pfählen ausgemündetenLandjoche jo viel Widerstand, daß man von einem Jochezum andern, eine Art Sprengwerk, mittelst eines Boh-lenbogens anbringen konnte.

Zur Abzimmerung dieses Steges ist noch zu bemer-ken, daß zuerst die Jochpfähle geschlagen und verholmtwerden mußten, weil sich diese gerne im Schlagen ver-ziehen und erst, nachdem diese hergestellt waren, konnteman ein genaues Maas für den Bogen nehmen.

Dieser Bogen wurde aus 2 ^ zölligen doppelten Boh-len von Eichenholz zusammen gesetzt, durchbohrt und mithölzernen Nageln genagelt. Mithin erhielt der Bogenu l, kiA. 54 eine Dicke von 6 Zoll bei einer Höhe von13 Zoll. Bei » und ck wird der Bogen in den bezim-merten Jochpfahl, der wie gesagt auch von Eichenholzist, versetzt, und wenn beide Bögen aufgerichtet sind,verbindet man sie mit den Luerriegeln e ck, welche soeingeschnitten werden, daß sie die Bögen und die daraufkommende Streckhölzer fassen, weßhalb diese Querriegelauf jeder Seite etwas über die Bögen und Streckhölzerhervorstehen, wie aus dem Grundriß 1.it. 8 bei «« undk zu ersehen ist. Die beiden Streckhölzer werden, wieschon erinnert wurde, mit den beiden Holmen der Land-