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1 (1837) Erster Theil, den Strassen- und Pflasterbau, dann den Brückenbau enthaltend / von J.M. Voit
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306
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chen; die Höhe derselben aber muß sich nach der Breiteder Bohlen richten.

In unsern Forsten gibt es noch ziemlich starke undgesunde Eichen, und solche müssen zu dergleichen wichti-gen Bauwerken ausgewählt werden. Bohlen von 20 bis22 Zoll Breite gehören wohl nicht unter die außerordent-lichen Seltenheiten, und zu den Bögen der vorliegendenBrücke sind keine breitere nöthig, denn sie haben, wie ge-sagt, 19 Zoll in der Höhe.

Da der Bogen sehr flach ist, so können die Bohlen-theile schon ei'e bedeutende Länge haben, und dabei darfnur wenig Holz abgenommen werden, um den Bogen zuformiren.

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Don der Zusammensetzung der Bögen ist Folgendeszu merken t

Jeder Bogen besteht im vorliegenden Fall, wie schongesagt, aus drei Bohlen, jede 3 Zoll dick und mithin be-trägt dessen ganze Dicke g Zoll. Diese Stärke ist beider Zahl der Bögen, die der Brücke gegeben werden, hin-reichend, die Brückenbahn zu tragen.

Jeder ganze Bohlentheil beträgt y bis 10 Fuß, beiwelcher Länge die Form des Bogens herausgebracht wird,ohne daß zu viel Holz abfällt.

Die Fugen werden sehr genau ausgearbeitet undso abgehobelt, daß die Fugenschnitte kaum zu sehensind. Ehe die Bogentheile verbohrt werden, treibt mansie mit Keilen zusammen, daß sie ganz genau aneinanderschließen.

Die dreifach aufeinander gelegten Bohlen werden miteinander verbolzt, und mit Nägeln von Eschenholz ge-nagelt. Jeder Nagel ist einen Zoll dick, und muß streng,doch so eingepreßt werden, daß kein Bohlentheil zerjpaltenwird. Auf der einen Seite werden die Nagel verkeilt,