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daS heißt, sie werden über Hirn gespalten, und in dieSpalte ein kleiner Kiel getrieben. Der Spalt aber erhalteine solche Richtung, daß die Pressung, welche der Keilverursacht, auf das Hirnholz des Bohrloches trifft. Auchwird mit dem Eintreiben der Nägel von beiden Seitenabgewechselt. Die Bohlen, welche zu einer solchen Con-struction verwendet werden, müssen möglichst ausgetrocknetseyn, und man kann die Stoßfugen über Hirn mit hei-ßem sogenanntem Trockenöl, oder mit geschmolzenem Erd-pech bestreichen, was zur Dauerhaftigkeit des Bogens sehrviel und mehr beitragt, als wenn man dünne Bleiplat-ten beilegt.
Jeder ganze Bohlentheil kann mit zwei eisernen Bol-zen versehen werden. Jeder solcher Bolzen hat an deräußern Seite einen breiten Kopf, welcher in das Holz ein-gelassen wird und auf der andern Seite ein Gewinde,um eine Schraubenmutter andrehen zu können. Dadurchwerden die Bogentheile fest zusammengepreßt, und in Hin-sicht der hölzernen Nagel ist noch zu erinnern, daß sie vordem Eintreiben in die Bohrlöcher mit einer Mischung vonKäse und ungelöschtem Kalk, oder auch mit geschmolzenemErdpech bestrichen werden sollen. Man hat aus Erfahrung,daß so construirte Bögen in vielen Jahren nicht wandel-bar geworden sind.
Die Strebebander oder Schubbögen, welche in dia-gonaler Richtung angebracht werden, construirt man aufdieselbe Weise, wie die vorbeschriebenen Bögen aus Bohlen-theilen. Wie dieselben anzubringen und zu befestigen sind,kommt weiter unten vor.
Bon den Schwellen, worauf die Bögen ge-setzt werden, ist Folgendes zu merken.
Die Schwellen, welche die ganze Last der Brücke zu
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